Ausbau am Standort Aubonne

Merck investiert 150 Mio. Euro in Schweizer Biopharma-Produktion

28.03.2019 Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck hat eine Investition von 150 Mio. Euro am Schweizer Produktionsstandort Aubonne bekannt gegeben. Das Geld soll in den Ausbau der Produktionskapazitäten für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel fließen. Im Fokus stehen dabei etablierte Medikamente, aber auch neue Hoffnungsträger .

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Aubonne ist ein wichtiger Standort für die Biopharma-Produktion von Merck. (Bild: Merck)

So will Merck mit der zusätzlichen Kapazität vor allem Bedarf der Fruchtbarkeitstherapie Gonal-f und dem Krebsmedikament Bavencio decken. In Zukunft sollen dann auch neue Produkte wie das onkologische Prüfpräparat M7824 (auch bekannt als Bintrafusp alfa), das sich derzeit in der klinischen Entwicklung befinden, in Aubonne produziert werden.

Dazu sollen im Rahmen des Ausbauprojektes zwei neue Linien sowie Qualitätskontrolllabore die vorhandene Infrastruktur ersetzen und durch technologische Verbesserungen sowie größere Kapazitäten die Produktion von insgesamt 27 Mio. Durchstechflaschen im Jahr ermöglichen. Eine der beiden Abfülllinien ist eigens für gefriergetrocknete Formulierungen, die andere für flüssige Formulierungen vorgesehen. Das neue Gebäude soll voraussichtlich 2020 fertiggestellt sein und schrittweise bis 2023 in Betrieb gehen. Mit den Produktionsstätten in Aubonne und im nahegelegenen Vevey ist die Schweiz der wichtigste Standort von Merck zur Herstellung von Biopharmazeutika. (jg)

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