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Merck macht Fortschritte bei den Corporate-Responsibility-Zielen

07.05.2013 Merck, Darmstadt, hat 2012 gute Fortschritte beim Erreichen seiner Ziele im Bereich der Unternehmensverantwortung gemacht. Der aktuelle Corporate-Responsibility-Bericht 2012 biete zahlreiche Belege dafür, dass das Unternehmen sein Engagement in den drei Kernbereichen weiter ausgebaut habe, teilt das Chemie- und Pharma-Unternehmen mit.

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Merck macht Fortschritte bei den Corporate-Responsibility-Zielen

„Bei Merck ist es seit der Firmengründung vor fast 350 Jahren gute Tradition, Verantwortung langfristig – und damit ganz im Wortsinn nachhaltig – zu übernehmen“, sagte Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck (Bild: Merck)

Diese Kernbereiche sind Produkte, Mensch und Umwelt. Insgesamt beliefen sich die Aufwendungen für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit im vergangenen Jahr auf 146 Mio. Euro – 5 Mio. Euro mehr als im Jahr zuvor. Einen wesentlichen Fokus der konzernweiten Anstrengungen im Bereich Corporate Responsibility legt Merck weiterhin auf Klimaschutz und Energieeffizienz. Für die Jahre 2012 und 2013 hat das Unternehmen jeweils 10 Mio. Euro speziell für Maßnahmen zur Energieeinsparung und Treibhausgasreduktion bereitgestellt. Im Rahmen eines globalen Programms zu Klimaschutz und Energieeffizienz will Merck mit rund 200 Einzelprojekten mittelfristig 64.000 t Kohlendioxid jährlich einsparen. Die Projekte sollen dazu beitragen, die weltweiten Kohlendioxidemissionen bis zum Jahr 2020 um ein Fünftel zu verringern (gemessen am Stand von 2006).

Auch seiner Verantwortung, Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erleichtern, kommt das Unternehmen durch zahlreiche Aktivitäten nach. Ein wichtiges Projekt dabei ist das Merck-Praziquantel-Spendenprogramm: Merck hat sich darin verpflichtet, gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Tropenkrankheit Bilharziose in Afrika auszurotten. Im vergangenen Jahr hat Merck entschieden, die Anzahl der jährlich gespendeten Tabletten mittelfristig auf bis zu 250 Millionen zu verzehnfachen, so dass jährlich rund 100 Millionen Kinder behandelt werden können. Das Programm hat dazu beigetragen, dass sich Merck im Access-to-Medicine-Index 2012 um neun Plätze auf Rang 8 verbessern konnte. Der Index vergleicht alle zwei Jahre die Aktivitäten von Pharmaunternehmen, den Zugang zu Arzneimitteln in Ländern mit schwachem Einkommen zu verbessern.

Fortschritte hat Merck auch beim Thema Vielfalt in der Belegschaft (Diversity) gemacht. So ist der Anteil von nicht-deutschen Führungskräften von 2010 bis 2012 von 57 auf 61 Prozent gestiegen. Vergrößert hat sich auch der Anteil von Frauen in Führungspositionen. Nachdem sich das Unternehmen 2011 das Ziel gesetzt hat, den Anteil der weiblichen Führungskräfte bis 2016 konzernweit auf 25 bis 30 % zu steigern, betrug er 2012 insgesamt 24 % – das bedeutet eine Steigerung von 2 Prozentpunkten gegenüber 2010. Der Anteil von Frauen an der Gesamtbelegschaft beträgt 42 %.

Dass Merck bei der Einhaltung globaler Corporate-Responsibility-Standards gut abschneidet, wurde im März mit der Bestätigung des Listings im FTSE4Good-Index unterstrichen. Die Aktie des Unternehehmensist seit 2008 in dem international führenden Nachhaltigkeitsindex gelistet, der das soziale, ökologische und ethische Verhalten von Unternehmen jährlich bewertet.

Außerdem ist der Corporate-Responsibility-Bericht 2012 erstmalig von der Global Reporting Initiative (GRI) geprüft und mit dem höchsten Transparenzlevel „A+“ bewertet worden. Als Online-Bericht ist er in deutscher und englischer Sprache auf der Merck-Homepage zu lesen

Weblink zum Thema
Den Corporate-Responsibility-Bericht 2012 in voller können sie hier aufrufen. Darüber hinaus gibt es eine 20-seitige Kurzfassung (PDF) mit den wichtigsten Informationen.

(dw)

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