Zahlen für das zweite Quartal

Merck: Starker Euro belastet Gewinn

09.08.2018 Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemie-Konzern Merck hat trotz leichter Umsatzsteigerung im zweiten Quartal deutlich weniger Gewinn eingefahren. Das lag vor allem aber nicht nur an der Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar.

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Merck-Mitarbeiter und Merck spenden über 40.000 Euro

 Der starke Euro machte Merck auch im vergangenen Quartal zu schaffen. (Bild: AKhodi – Fotolia)

Das Betriebsergebnis (Ebitda pre) von Merck lag mit 920 Mio. fast 14 % unter dem Vorjahresquartal. Dabei wirkten sich Währungseffekte insgesamt mit -11 % aus. Der Konzernumsatz stieg dagegen leicht um 0,5 % auf über 3,7 Mrd. Euro. Das organische – also um negative Währungseffekte bereinigte – Wachstum betrug 5,2 %.

Life Science treibt Umsatz

Zum Umsatzwachstum trug vor allem der Bereich Life Science bei. Bei währungsbedingt leicht sinkendem Ergebnis stiegen die Erlöse dort organisch um 7,7 % und insgesamt um 3,2 %. Besonders die Geschäftseinheit Process Solutions, die Produkte und Dienstleistungen für die gesamte Wertschöpfungskette der Arzneimittelherstellung anbietet, entwickelte sich gut.

Zufrieden mit neuen Medikamenten

Die Umsätze des Unternehmensbereichs Healthcare gingen bei einem organischen Wachstum von 4,7 % insgesamt leicht zurück. Das Ergebnis fiel überwiegend währungsbedingt um 16 %. Zufrieden zeigte sich Merck mit seinen neuen Medikamenten Medikamente Bavencio und Mavenclad. Der Unternehmensbereich Spezialchemie schwächelte dagegen. Der Umsatz ging um 4,2 % zurück, bei einem organischen Wachstum von lediglich 0,4 %. Vor allem das Geschäft mit Flüssigkristallen ging – auch organisch – zurück. Der Halbleiter-Bereich entwickelte sich dagegen positiv. Dennoch ging das Betriebsergebnis der Merck-Spezialchemie organisch um 9,4 und insgesamt um 18,2 % zurück.

Die Ergebnisse im Einzelnen finden Sie hier.

(jg)

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