Fast ohne Deckschicht

Mikrosiebanlagen

20.02.2007 Bei diesem neuen Verfahren zur Mikrofiltration entsteht nahezu keine Deckschicht, da der Filter mit hoher Frequenz rückgespült wird. Die Permeatströme der Crossflow-Filtration sind bis zu zwei Zehnerpotenzen höher als gewöhnlich.

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Bei diesem neuen Verfahren zur Mikrofiltration entsteht nahezu keine Deckschicht, da der Filter mit hoher Frequenz rückgespült wird. Die Permeatströme der Crossflow-Filtration sind dabei bis zu zwei Zehnerpotenzen höher als bei herkömmlichen Membranfiltrationsverfahren. Bei biologischen Stoffsystemen, wie der kieselgurfreien Filtration von Bierhefe oder der Filtration von Farbstoffen und Pigmenten, arbeiten die Mikrosiebanlagen besonders effizient. Sie sind modular aufgebaut; ihr Herzstück bilden Mikrosiebe, die aus Wafern, wie sie in der Halbleiterindustrie hergestellt werden, adaptiert wurden. Das Material Siliciumnitrid stabilisiert die Siebe gegen thermische und chemische Einflüsse. Eng verteilte Poren mit einem Durchmesser zwischen 0,35 und acht ?m und eine freie Siebfläche von bis zu 30 Prozent trennen selbst kleinste Partikel ab. Zudem können die Siebe in einer klassierenden Filtration eingesetzt werden. Durch den niedrigen Strömungswiderstand betragen die Transmembrandrücke maximal 20 mbar. Für Versuche stehen Anlagen im Labor- und Technikummaßstab zur Verfügung, so dass das gesamte Spektrum zum Scale-up von Anlagen abgefahren werden kann.

Keywords: Sieb, Siebmaschine, Siebreinigung, Taumelsieb, Taumelsiebmaschine, Schüttguttechnik, Mechanische Verfahrenstechnik

 

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