Geschlossen zum perfekten Wirkstoffpartikel

Nassmahlen von aktiven pharmazeutischen Wirkstoffen

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11.03.2019 Schwer wasserlösliche Wirkstoffe liegen in der Pharmaindustrie im Trend. Die Nassmahltechnik mittels Rührwerkskugelmühlen zur Partikelzerkleinerung von kristallinen Wirkstoffen hat sich für diese Anwendung gut bewährt.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Durch das Vermahlen von Wirkstoffpartikeln wird deren Oberfläche größer. Unterhalb von 1 µm nimmt die Oberfläche überproportional zu.
  • Das Nassvermahlen hat gegenüber dem trockenen Vermahlen deutliche Vorteile: Es entsteht kein Staub und die Mühle ist einfacher zu reinigen.
  • Die Rührwerkskugelmühlen der Baureihe Dyno-Mill sind modular aufgebaut und können flexibel an die Anforderungen der Arzneimittelhersteller angepasst werden.
Medical background

1: Ziel der Entwicklung der Mühlenbaureihe Dyno-Mill Pharma war ein Pharmamühlenkonzept welches durch eine modulare Bauweise flexibel an die Anforderungen der Arzneimittelhersteller angepasst werden kann. Im Bild: Dyno-Mill Multi Lab in CIP/SIP Ausführung. (Bild: WAB Group)

Wegen der vermehrten Verwendung dieser Technik wurden neue Maschinenstandards entwickelt und am Markt etabliert.

Durch das Vermahlen von Wirkstoffen werden Partikel verkleinert, wodurch die Oberflächen der Wirkstoffe größer werden. Dabei nimmt die Oberfläche von Partikeln unterhalb von einem Mikrometer überproportional stark zu. Dieser Submikronbereich kann nur durch die Nassmahltechnik erschlossen werden. Die vergrösserten Oberflächen ermöglichen bei geeigneten Wirkstoffen signifikante Verbesserungen, z.B. eine

  • bessere Bioverfügbarkeit,
  • bessere Dosierbarkeit,
  • geringere Streuung der Wirkung von Patient zu Patient,
  • reduzierte Wirkstoffdosierung in der Darreichungsform,
  • geringere Sedimentation der Wirkstoffsuspension,
  • leichtere Verarbeitbarkeit.
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