Konzernumbau

Nestlé streicht 500 IT-Stellen in der Schweiz

30.05.2018 Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat einen Umbau im Bereich Informations- und Datenverarbeitung angekündigt, um auf den digitalen Wandel zu reagieren. Das Unternehmen will in diesem Zuge bis Ende 2019 bis zu 500 IT-Stellen in der Schweiz streichen.

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Nestlé will Stellen in der Schweiz streichen, dem Heimatstandort aber dennoch treu bleiben. (Bild: Nestlé)

Nestlé will Stellen in der Schweiz streichen, dem Heimatstandort aber dennoch treu bleiben. (Bild: Nestlé)

Im Gegenzug plant Nestlé, das bestehende Technologiezentrum in Spanien stärker zu nutzen. Auch die Kaffemarke des Konzerns Nespresso will in verschiedenen Bereichen etwa 80 Stellen nach Südeuropa verlagern. Somit sind insgesamt etwa 6 % der insgesamt 10.100 Nestlé-Beschäftigten in der Schweiz betroffen. Der Konzern war zuletzt unter Druck geraten, da das Wachstum 2017 hinter den eigenen Zielen zurückblieb.

Investitionen in der Schweiz angekündigt

Die Umbaupläne bedeuten aber nach Angaben des Unternehmens keine Abkehr vom Heimatstandort: „Die Beziehungen zwischen Nestlé und der Schweiz sind für beide Seiten vorteilhaft und unser Unternehmen wird in diesem Land weiter investieren“,  sagte Personalchef Peter Vogt.  Für 2018 seien in der Schweiz Investitionen im Umfang von rund  300 Mio. CHF (ca. 260 Mio. Euro) vorgesehen.

(jg)

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