Scheuersaugmaschine mit Kehrvorsatz bei einem Duft- und Geschmackstoff-Hersteller

nichts klebt mehr

13.09.2006

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Das Unternehmen Symrise in Holzminden nimmt auf dem Weltmarkt für Duft- und Geschmacksstoffe einen führenden Platz ein. „Es setzt sich aktuell aus drei Divisionen zusammen“, erzählt Ralf Galonska, Projektkoordinator des Bereichs Natural Flavor Production. „Dazu zählen die Bereiche Geschmack, Flavor und Geruch, Fragrance sowie die Sparte Kosmetik/Aroma-Chemikalien, Cosmetic Ingredients and Aroma Chemicals. Die Produkte, die wir entwickeln und produzieren, werden in Körperpflege- und Haushaltsprodukte oder Parfums eingearbeitet. Die Geschmacksstoffe wiederum sorgen dafür, dass der Verbraucher beispielsweise seinen Lieblingspudding immer in der Qualität und mit dem Geschmack vorfindet, den er gewohnt ist.“

Seit 1874 respektive 1919 haben Haarmann & Reimer sowie Dragoco in Holzminden durch Visionen und Tatkraft, verbunden mit kreativem Forschungsgeist, die Basis für ihren wirtschaftlichen Erfolg gelegt. Das ermöglichte beiden Unternehmen eine globale Präsenz bei der Herstellung von Duft- und Aromastoffen sowie kosmetischen Grund- und Wirkstoffen und führte immer wieder zu wegweisenden Neuerungen. Im Jahr 2003 wurden sie schließlich zu Symrise. Symrise steht für die Symbiose zweier traditionsreicher Unternehmen und für deren zukunftsorientierte Einheit – immer in Einklang mit Kunden und Partnern. Es unterstützt umfassend bei der Entwicklung, dem Aufbau und der Pflege erfolgreicher regionaler und internationaler Produktmarken.
Das Fabrikations- und Lieferprogramm umfasst Parfumöle, parfümistische Basen und Spezialitäten, kosmetische Grund- und Wirkstoffe, Pflanzenextrakte, einheitliche Riech- und Aromastoffe, Aromen, Fruchtpulver, Fruchtzubereitungen, Getränkegrundstoffe sowie Würzungen. Diese Erzeugnisse werden an die Hersteller von Parfums, Kosmetika, Seifen, Körper- und Haarpflegeprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln, Haushaltsprodukten, chemisch-technischen Präparaten sowie an die Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln, Spirituosen, alkoholfreien Getränken und pharmazeutischen Produkten geliefert.

Hygiene als wichtigesProduktionsmerkmal

„In dem Bereich Natural Flavor Production werden Geschmacksstoffe in den unterschiedlichsten Verfahren hergestellt. Wir gehören zur Lebensmittelindustrie. Hier wird Hygiene besonders groß geschrieben“, berichtet Ralf Galonska. „Und oft möchten unsere Kunden die Herstellung ihrer Produkte auch mit eigenen Augen sehen. Selbst eine Halal- und koschere Produktion ist bei uns möglich. Wir erfüllen alle Kriterien, damit das jeweilige Produkt so genannt werden darf.“ Zertifiziert nach DIN ISO 9001 ff. und der amerikanischen Norm AIB (American Institute of Baking) werden bei der Geschmacksstoffherstellung an Sauberkeit und Hygiene die höchsten Anforderungen gestellt.

„Unsere Rohstoffe kommen aus der ganzen Welt“, erzählt Ralf Galonska. „Sie werden auf Paletten angeliefert. Wenn sie dann vom Lkw ins Lager gezogen werden, fällt in der Regel viel Schmutz und Dreck auf den Boden, der sofort beseitigt werden muss, damit er nicht in die angrenzende Produktion gelangt.“ Zum Einsatz kommt eine wendige Kehr- und Scheuersaugmaschine Hakomatic B 910. Optional mit einem Kehrvorsatz zum Aufnehmen von losem Schmutz vor den Scheueraggregaten im gleichen Arbeitsgang ausgerüstet, sorgt sie vor allem für saubere Verhältnisse im Lager und in den Gängen der Produktion des Duft- und Geschmackstoff-Herstellers.

Vom Holzsplitter bis zumGrapefruitkonzentrat

„Wir haben keinen festen Reinigungsplan, sondern reinigen nach Bedarf“, bestätigt Alexander Kröcker, einer der Fahrer der Maschine. „Unser Schmutzanfall ist äußerst vielfältig. Von ihren langen Transportwegen gezeichnet sind vielfach die Holzpaletten. Sie verteilen ihre Splitter und Anhaftungen auf dem gesamten Boden. Der Gabelstaplerverkehr trägt darüber hinaus viel Schmutz und Dreck von den Außenbereichen nach innen. Aber natürlich platzen auch Säcke mit den unterschiedlichsten Rohstoffen auf. Sie reichen von Zucker, getrockneten Pflanzen, Vitaminsäure bis zu Stärke- oder Trägerstoffen in Pulverform.

„Wenn man die Transportwege und die Logistik betrachtet, ist es klar, dass einzelne Gebinde immer einmal kaputt gehen können“, macht Ralf Galonska deutlich. „Wir müssen dann sofort reagieren, da sie in der Regel entweder sehr stark verkleben, wenn die Inhalte mit Flüssigkeit in Berührung kommen, oder extrem stark färben. Außerdem muss einem eventuell entstehenden Schmierfilm begegnet werden, damit es zu keinerlei Unfällen kommt“, bestärkt Alexander Kröcker. „Wir bekommen beispielsweise auch Flüssigkeiten als Grundstoffe geliefert. Vor einiger Zeit schäumten einige Fässer mit gegorenem Grapefruitkonzentrat über, was wir dann mit der Reinigungsmaschine beseitigt haben. Das war ein Härtetest, den die Maschine mit Bravour bestanden hat.“
Der Kehrvorsatz ist erst seit kurzem im Einsatz. „Er hat sich von Anfang an bestens bewährt“, bekräftigt Alexander Kröcker. Er nimmt den Grobschmutz im Vorfeld auf und sorgt für beste Reinigungsergebnisse. „Ein wichtiger ökonomischer und ökologischer Faktor ist dabei für uns, dass die Tankfüllung mit 140l Frischwasserinhalt viel länger hält. Für unser Lager mit einer Grundfläche von ungefähr 1000m² brauchen wir heute lediglich eine Tankfüllung anstatt mindestens zwei wie vorher“, bringt der Fahrer einen weiteren Vorteil auf den Punkt. Die Scheuersaugmaschine ist am Tag mindestens eine halbe Stunde im Einsatz. Je nach Verschmutzungsgrad kommen Super-Pads oder Sic-Bürsten zur Anwendung. Beide können schnell und ohne Werkzeug gewechselt werden.
Je drei Fahrer in der Früh- und Spätschicht sind für die Maschine verantwortlich. Ihre Handhabung ist äußerst einfach. Ein Druck auf die grüne Hakomatic-Taste startet alle Arbeitsvorgänge. Das beidseitig zu besteigende Cockpit sorgt für eine gute Sicht auf die Arbeitsfläche. Durch das Aqua-Stop-System können bis zu 50% Wasser und Reini-gungsmittel eingespart werden. Ein elektronisches Diagnosesystem sorgt darüber hinaus für deutliche Einsparungen im Servicebereich.

Werterhalt unter allen Umständensichern

„Wir haben einen Wartungsvertrag abgeschlossen, der vierteljährlich durchgeführt wird“, erzählt Ralf Galonska. „Der Kundendienst checkt zu einem Pauschalpreis regelmäßig die Maschine. Sie ist dementsprechend perfekt auf unsere Verhältnisse eingestellt. Es kommt zu keinerlei Ausfällen, und wir sichern damit langfristig ihren Werterhalt!“

Ganz wichtig ist, dass der Boden nach der Reinigung sofort wieder begehbar ist. Damit es zu keinen Unfällen kommt, darf er nicht rutschig sein. Der parabolisch geformte Saugfuß nimmt das Schmutzwasser sofort komplett auf. „Es geht uns nicht nur um den Aspekt der Sauberkeit, sondern auch der Sicherheit“, macht Ralf Galonska abschließend deutlich.

Heftausgabe: September 2006
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Über den Autor

Michaela Heider-Peschel , freie Fachjournalistin
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