Rückstandsarme Entleerung von Fässern reduziert Kontaminationsgefahr

Nur nichts übrig lassen

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06.03.2018 Bei der Fassentleerung treten oftmals Probleme mit Restmengen auf. Üblicherweise wird zum Entleeren auf die Bordierung eines Edelstahlfasses ein Trichter mit Klappenventil aufgesetzt und mit einem Spannring gesichert.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Bei üblichen Verfahren zum Entleeren von Fässern bleiben in Toträumen oft Materialreste zurück. Neben Materialverlust führt dies auch zu einem höheren Kontaminationsrisiko.
  • Bei der vorgestellten Lösung sind solche Toträume minimiert, was ein praktisch rückstandsfreies Entleeren ermöglicht.
  • Das System ermöglicht außerdem den sicheren Transport sowie einfache Reinigung von Edelstahlfässern.
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Sicheres Entleeren: Das Transport- und Entleersystem ist für hygienesensible Bereiche konzipiert.

Die Behälterkonstruktion wird dann umgedreht, um das Fass zu entleeren. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass am Trichteransatz und an der Bordierung Restmengen zurückbleiben. Zurückzuführen ist dies auf konstruktionsbedingte Toträume.

In der Praxis bedeutet das, dass pulvrige oder viskose Medien bei der Entleerung an diesen Stellen verbleiben. Zum einen bleibt wertvolles, nicht genutztes Material – Produkt oder Rohstoff – zurück. Zum anderen bedeutet dies für das Material wie auch den Behälter eine große Kontaminationsgefahr. Neben dem verlorenen Materialwert erhöht sich dabei der Reinigungsaufwand deutlich, wenn nach den GMP- und FDA-Vorschriften zu arbeiten ist. Produktrückstände im Fass sind somit ein Risiko in Bezug auf die Sicherheit, als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Heftausgabe: März 2018
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Über den Autor

Beate Kerkhoff, freie Journalistin für Bolz Intec
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