Babypflegeprodukte mit Tintenstrahl kennzeichnen

Oberstes Gebot

08.05.2006 Nicht nur bei hochpreisigen Produkten im Bereich Körperpflege wird auf eine akkurate Kennzeichnung geachtet – für Johnson & Johnson ist Qualitätssicherung oberstes Gebot, zumal die Kennzeichnung seiner Produkte eine lückenlose Rückverfolgbarkeit ermöglicht. So wurden nicht nur die notwendigen neuen Drucker angeschafft, sondern auch die alten Geräte gegen Tintenstrahldrucker ausgetauscht.

Johnson & Johnson ist ein weltweit führendes Unternehmen mit einem Sortiment von über 100 verschiedenen Produkten in den Geschäftsfeldern Medizintechnik, pharmazeutische Produkte und Konsumgüter. In Muland Mumbai bei Mumbai/Indien produzieren 350 Mitarbeiter Babypflegeprodukte wie Talkumpuder, Babylotion, Babycremes sowie Verbandszeug, Wattestäbchen und Slipeinlagen für den indischen Markt und die Nachbarländer. Qualitätssicherheit ist bei Johnson & Johnson oberstes Gebot, auch bei der Kennzeichnung seiner Produkte für die lückenlose Rückverfolgbarkeit.

Hohe Druckqualität gefordert

An seiner Fertigungslinie für Bébé Talkumpuder hatte das Unternehmen bereits ältere Tintenstrahldrucker im Einsatz. Für eine neue Applikation sollten weitere Drucker angeschafft werden. Getestet wurden hierfür auch Tintenstrahldrucker eines französischen Herstellers. Das Ergebnis war auf Anhieb überzeugend. „Wir waren von der Druckqualität ganz begeistert und haben uns entschlossen, sämtliche alte Drucker gegen Geräte dieses Herstellers auszutauschen und auch die Lösungen an der neuen Applikation zu installieren“, berichtet Peter Perira, Geschäftsführer von Johnson & Johnson. Insgesamt hat Johnson & Johnson neun Drucker angeschafft, die an Produktlinien für Babyprodukte und Slipeinlagen Kennzeichnungen mit schwarzer Standardtinte aufbringen. Ein weiterer Tintenstrahldrucker wurde in die FFS-Abfüllanlagen für Babylotion-Packungen integriert. Hier wird der Kennzeichnungstext bereits vor dem Befüllen auf die Folie aufgedruckt.

Tintenstrahldrucker sind flexibel und zuverlässig

Die eingesetzten Tintenstrahldrucker haben ein robustes Edelstahlgehäuse und eine hermetisch verschlossene und solventbeständige Tastatur. Der Tintenkreislauf der Drucksysteme enthält einen Peltier-Condensor. Durch Rückgewinnung der Additivdämpfe wird der Verbrauch an Additiven bis zu 30% gesenkt. Neben der automatischen Anpassung des Tintendrucks werden auch die Tintenkonzentration und die Tintentemperatur kontinuierlich reguliert. Das im Tintenkreislauf eingebaute Anti-Puls-System verhindert Vibrationen und Schwingungen im Tintenkreislauf. Diese Maßnahmen sind mit entscheidend für eine gleichbleibend gute Kennzeichnungsqualität. Je nach Druckkopftyp werden maximale Geschwindigkeiten von 5,4m/s, 3,6m/s bzw. 1,7m/s erreicht. Das große Display mit WYSIWYG-Anzeige und Hintergrundbeleuchtung sorgt für gute Lesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen. Scroll-down-Menüs ermöglichen die einfache und intuitive Bedienung. Durch den Einsatz von PCMCIA-Karten können Logos und andere Informationen leicht in die Drucksysteme geladen werden. So sind auch die schnelle identische Programmierung verschiedener Drucksysteme und ein einfaches Backup zur Produktionsabsicherung möglich.

„Wir schätzen die Zuverlässigkeit und den Bedienkomfort der Drucker“, hebt Peter Perira, hervor. Die Geräte drucken in einem einzigen Arbeitsgang drei Zeilen mit Angabe der Losnummer, des empfohlenen Richtpreises und des Verfallsdatums. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten bieten zusätzlich Vorteile. Die Drucker können sowohl Warenproben als auch Beutel kennzeichnen. Und nicht zuletzt ist der Wartungsaufwand für den Tintenstrahldrucker gering. „Und sollte es tatsächlich einmal Probleme geben, können wir auf die Kundenservice-Qualität bauen“, versichert Peter Perira.

Heftausgabe: Mai-Juni 2006

Über den Autor

Christa Weil , freie Fachjournalistin
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