Maschinenbau-Knowhow

Optima hilft bei Schutzmasken-Produktion

09.04.2020 Viele Hersteller stellen derzeit auf die Produktion von dringend benötigten Schutzmasken um. Einen davon konnte der Verpackungs-Maschinenbauer Optima nun in einer ungewöhnlichen Kooperation unterstützen.

Die maschinell hergestellten Stoff-Zuschnitte werden in die Vorrichtung eingelegt und mit nur einem Handgriff gefaltet. (Bild: Optima/Wrapping Solutions)

Die maschinell hergestellten Stoff-Zuschnitte werden in die Vorrichtung
eingelegt und mit nur einem Handgriff gefaltet. (Bild: Optima/Wrapping
Solutions)

Das Unternehmen Wrapping Solutions aus Rosengarten bei Schwäbisch Hall ist darauf spezialisiert, Innenausstattungen für Autos herzustellen. Im Angesicht der Corona-Krise hat sich die Firma entschieden, Mund-Nasen-Schutzmasken herzustellen. Seit dem 23. März werden an 20 Arbeitsplätzen bis zu 24.000 Masken/d genäht. Langfristig will man auf 40 Näharbeitsplätze ausbauen. Ziel ist es, im Zwei-Schicht-Betrieb zu produzieren. „Laut Schätzungen werden in Deutschland rund 14 Millionen Schutzmasken pro Tag benötigt“, weiß Geschäftsführer Wolfgang Schaller.

Bei der Optimierung der Arbeitsvorgänge unterstützt nun Optima den Betrieb. „Wir haben eine Vorrichtung für das Falten der Mundschutzmasken gebaut und am 31. März bei Wrapping Solutions erfolgreich in Betrieb genommen“, berichtet Werner Volk, der bei Optima Life Science für neue Anwendungen zuständig ist. Dies geschah bisher von Hand und hatte sich als Nadelöhr in der Produktion erwiesen. Die maschinell hergestellten Stoff-Zuschnitte werden in der Station gefaltet und an beiden Seiten mit Ultraschall verschweißt. Im letzten Arbeitsschritt werden Schlaufen an die Masken genäht. Die Unterstützung sei ein erster Schritt, die Fertigung der Masken zu beschleunigen. Um die Produktionskapazitäten des Unternehmens weiter zu erhöhen, laufen aktuell Gespräche über eine mögliche Automatisierung dieses Prozesses. (jg)

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