3D-Grafik des Inneren eines Knies nach einer OP

Die Schmerzimplantate werden am Ende der Operation rund um das eingesetzte Kniegelenk platziert (im Bild die Dreiecke) und lösen sich nach und nach im Körper auf. (Bild: Evonik)

Evonik hat mit der konzerneigenen Venture-Capital-Gesellschaft in Allay Therapeutics investiert. In dem Schmerzimplantat des Biopharmazie-Unternehmens sind bioabbaubare Polymere von Evonik im Einsatz, die dafür sorgen, dass das Opioid-freie Lokalanästhetikum über Wochen statt wie bisher über Tage abgegeben wird. Der Polymer wird vom Körper nach und nach abgebaut, wodurch das Schmerzmittel, welches die Weiterleitung der Schmerzsignale an das Rückenmark blockiert, freigesetzt wird. Die Implantate sind dünne Plättchen, die in etwa die Größe einer Münze haben.

Die Schmerzimplantate von Allay sollen nach Knieoperationen – eine der häufigsten Operationen weltweit – eine Alternative zu Opioid-haltigen Schmerzmitteln wie Morphin oder Oxycodon bieten und so den Genesungsprozess ohne Abhängigkeitsrisiko fördern. Hier erfahren Sie Hintergründe zur Opioid-Krise in den USA.

Im Moment befinden sich die Produkte des Biopharmazie-Unternehmens im frühen Stadium der klinischen Entwicklung. Die Technologie könnte zukünftig an andere orthopädische und Weichteiloperationen angepasst werden. Allay entwickelt derzeit ein Produktportfolio auf der Grundlage dieser Arzneimittel-Polymer-Architektur.

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