Die Abfüllanlagen von Krones verkauften sich im ersten Halbjahr 2017, die Auftragsbücher sind gut gefüllt. (Bild: Krones)

Die Abfüllanlagen von Krones verkauften sich im ersten Halbjahr 2017, die Auftragsbücher sind gut gefüllt. (Bild: Krones)

Bereinigt um Zukäufe legte der Umsatz – auch aufgrund der relativ niedrigen Vorjahresbasis – um 10,2 % zu. Regional betrachtet entwickelten sich die Erlöse von Januar bis Juni 2017 in Nord- und Mittelamerika, Asien/Pazifik sowie Südamerika/Mexiko am besten.

Der Auftragseingang von Krones stieg im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 11,0 % auf 1.779,3 Mio. Euro. Um Akquisitionen bereinigt lag der Ordereingang 4,7 % über dem Vorjahreswert. Überproportional stiegen die Bestellungen in Westeuropa und Lateinamerika. Rückläufig war der Auftragseingang in China. In den Regionen Asien/Pazifik, Nordamerika und Mittlerer Osten/Afrika entwickelten sich die Orders stabil. Mit 1.148,8 Mio. Euro verfügte Krones Ende Juni 2017 über einen um 1,1 % höheren Auftragsbestand als im Vorjahr.

Auf insgesamt wettbewerbsintensiven Märkten verbesserte das Unternehmen sein Ergebnis vor Steuern (EBT) von Januar bis Juni 2017 um 12,8 % auf 121,0 Mio. Euro. Von den Marktpreisen kam, wie erwartet, keine Unterstützung. Positiv wirkte sich das Strategieprogramm Value aus, mit dem Krones die Effizienz des Unternehmens steigert. Die EBT-Marge blieb in den ersten sechs Monaten 2017 mit 6,8 % im Vergleich zum Vorjahr (6,9 %) nahezu stabil. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 10,8 % auf 82,4 Mio. Euro. Von 2,37 Euro im Vorjahr auf 2,64 Euro legte das Ergebnis je Aktie zu.

Jahresprognose bestätigt

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz lag mit 26,3 % zwar über dem Vorjahreswert von 25,5 %. Es hat sich allerdings gegenüber dem Wert des ersten Quartals 2017 von 26,8 % verbessert. Der Return on Capital Employed (ROCE) stieg auf 16,3 % (Vorjahr: 15,6 %). Von Januar bis Juni 2017 erwirtschaftete das Unternehmen einen um knapp 30 Mio. Euro verbesserten operativen Free Cashflow von minus 126,7 Mio. Euro (Vorjahr: minus 155,5 Mio. Euro).

Für das Gesamtjahr 2017 strebt das Unternehmen weiterhin ein Umsatzwachstum – ohne Akquisitionen – von 4 % an. Die Ertragskraft soll im laufenden Jahr stabil bleiben. Krones erwartet, dass die EBT-Marge im Gesamtjahr 2017 bei 7,0 % liegen wird. Die Prognose für die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, beträgt für das laufende Jahr 27 %.

Den vollständigen Geschäftsbericht finden Sie auf der Webseite des Unternehmens.

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