Sauber von A nach B

P+F Produktfokus Hygienepumpen

11: Membran-Dosierpumpe mit Weitbereichsdrehzahlregelung

Die Membran-Dosierpumpe mit Weitbereichsdrehzahlregelung von Lewa ermöglicht flexiblere Anpassung der Fördermengen im Niedrigdruckbereich. Dadurch ist es möglich, eine Hubzahl von 1 bis 210 Hüben pro Minute zu erzielen, ohne dabei auch die Hublänge verändern zu müssen. Die Weitbereichs-Drehzahlregelung für die Mem-bran-Dosierpumpe ermöglicht eine exakte und zeitgenaue Dosierung aller Ingredienzien. Das System eignet sich vor allem bei Lösungen mit Mehrfachpumpen im Niedrigdruckbereich bis 20 bar und ermöglicht dabei eine lineare Förderkennlinie. Alle fluidberührten Werkstoffe entsprechen den Anforderungen nach FDA, USP-Klasse VI und den EU-Richtlinien für die Lebensmittel-industrie. Darüber hinaus ist der darin verarbeitete 1.4435-Edelstahl für die meisten Anwendungen die geeignete Wahl, da Pumpenköpfe aus diesem Material für Druckbereiche bis 20 bar und Fluidtemperaturen von bis zu 80 °C ausgelegt sind. In der Hygienic-Variante wird der Pumpenkopf aus PP oder elektropoliertem Edelstahl mit einer Oberflächenrauigkeit <0,5 µm gefertigt, was die Reinigung der produktberührten Oberflächen erleichtert. Die Geometrie des Pumpenkopfes ist so ausgeführt, dass Rückstände von Prozessmedien auf ein Minimum reduziert werden. Dies ermöglicht auch eine einfache Reinigung (CIP) beziehungsweise Sterilisation (SIP) vor Ort. Durch die tot-raumoptimierte Konstruktion des Pumpenkopfes kann die Prozessfluidmenge im Arbeitsraum gering gehalten werden und Spül-, Entleer- oder Trocknungsvorgänge lassen sich problemlos durchführen.

12: CIP und SIP fähige Dosierpumpe

Die Präzisionsdosierpumpe Ritmo R15 von Fink Chem+Tec widersteht in ihrer ultimativer Chemikalienbeständigkeit nicht nur aggressiven Fluiden und Lösungsmitteln. Sie ist in ihrer konstruktiven Auslegung und ihrem Hygiene-Design auch für Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmazie-Anwendungen geeignet. Die mediumberührenden Bauteile der Dosierpumpe sind aus virginalem PTFE gefertigt, die PTFE-Oberflächen sind glatt und nahezu haftungs-frei. Die PTFE-Ventile arbeiten ohne jegliche Dichtungen und dichten ausschließlich auf dem PTFE-Pumpenkopf, d.h. PTFE auf PTFE. Konstruktiv zeichnet sich die Dosierpumpe durch ihre zwangsgesteuerten Ventile und den steriloptimierten Fluiddurchgang durch den Pumpenkopf aus. Die Ventile und die PTFE-Membran oszillieren mit sehr kleinen Hüben, um Materialverschiebungen und Unterwanderungen im Einspannbereich der PTFE-Membranen zu vermeiden. Das gleichzeitige Öffnen beider Ventile erlaubt einen freien Durchgang durch den Pumpenkopf für eine der CIP-Reinigung nachgelagerte SIP-Sterilisierung, um Keime mit heißen Wasserdampf bei 130 °C abzutöten.

13: Fassentleerungssystem mit Folgeplatte

Hochviskose, nicht mehr fließfähige Medien bringen auch Dickstoffpumpen schnell an ihre Einsatzgrenzen. Mit dem Fassentleerungssystem mit Folgeplatte von Lutz werden diese Grenzen überschritten. Das Gerät ist stufenlos regulierbarund ermöglicht ein besonders schonendes Fördern von Pasten und nicht mehr fließfähigen Substanzen in Lebensmittel-, Pharma- und Industriebereichen. Das komplette System wird auf einem mobilen Rollwagen geliefert. Der ergonomische Aufbau erleichtert die Bedienung für den Anwender. Die manuelle, stufenlose Regelung der FDA-konformen Hydraulik setzt die Folgeplatte sanft auf dem Medium ab. Die Fördergeschwindigkeit kann stufenlos geregelt werden, und die Entleerung der Gebinde erfolgt nahezu pulsationsfrei. Im Behälter verbleibt nach der Entleerung nur eine geringe Restmenge. Zylindrische Fässer, aber auch leicht konische Gebinde, mit und ohne Fassinliner, können entleert werden. Um eine schnelle und kostengünstige Reinigung zu gewährleisten, können Platte und Pumpenrohr mittels Tri-Clamp-Verbindungen rasch demontiert werden. In der Regel wird die Folgeplatte mit einer 3A-zugelassenen, totraum- und gewindefreien Pumpe betrieben. In Abhängigkeit von der Pumpengröße und der damit kombinierbaren unterschiedlichen Antriebsmotoren können Förderleistungen bis 120 l/min erzielt werden. Die Anlage ist lediglich 2,12 m hoch und wiegt ohne Pumpe ca. 140 kg. Das System kann auch ohne die Folgeplatte, als reines, mobiles Hubstativ zusammen mit der Pumpe eingesetzt werden.

Seite:
Armin Scheuermann ist Chefredakteur von Pharma+Food

Über den Autor

Armin Scheuermann ist Chefredakteur von Pharma+Food
Loader-Icon