Trocken heißt sicher

Plattenfeder-Manometer für Pharma-Anwendungen

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18.06.2019 Bei der Herstellung eines Wirkstoffs folgen zahlreiche Verfahrensschritte, begleitende Analyse und Transporte von einer Prozessstufe zur nächsten aufeinander. In jeder Phase herrschen hohe Anforderungen an die Sicherheit. Der wirtschaftliche Schaden im Fehlerfall nimmt zu, je weiter die Produktion fortschreitet.

Entscheider-Facts

  • Für die Druckmessung im Pharma-Herstellungsprozess kommen zunehmend frontbündige Plattenfedermanometer zum Einsatz – vor allem bei kleineren Verfahrenseinheiten und mobilen Behältern.
  • Die Geräte kommen ohne Flüssigkeit aus und sind robust sowie kompakt gebaut.
  • Eine neue Manometer-Familie bietet eine Ausführung mit integrierter Plattenfederüberwachung. Dies ermöglicht nun auch den Einsatz in besonders kritische Anwendungen.
scientist is working with control panel

In der Pharmaproduktion herrschen besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit. Bild: Ivan Traimak – AdobeStock

 

Für eine dauerhaft zuverlässige Druckmessung an kritischen Stellen im Prozess kommen zunehmend frontbündige Plattenfedermanometer im Hygienic Design zum Einsatz, etwa bei der Drucküberwachung während der Herstellung, bei der Dichtheitsüberwachung von Transportbehältern, Reinigung und Sterilisierung sowie bei der Druckprüfung auf Dichtheit vor Verwendung eines Sterilbehälters.

In sensiblen Prozessen überwiegen dagegen heutzutage immer noch Manometer auf Basis der Druckmittlertechnologie zur mechanischen Druckmessung. Die Membran des Druckmittlers nimmt den Druck auf und überträgt ihn hydraulisch auf das Messgerät. Aufgrund der Messgenauigkeit ist die Stärke der Membran begrenzt. Ihre hohe Sensibilität macht sie anfällig für Beschädigungen durch Überbeanspruchung im Prozess, mechanische Einflüsse oder unsachgemäßes Handling. Schäden an der Membran können rasch zu deren Bruch führen und damit zu einem Auslaufen der Übertragungsflüssigkeit. Produktkontamination, Chargenverlust und Anlagenstillstand wären die Folgen eines nicht oder zu spät erkannten Membranbruchs. (1/2)

Heftausgabe: Pharma+Food Juli 2019
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Über den Autor

Silvia Weber, Product Management Process Instrumentation Pressure, Wika
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