Ausrüstung

Regelventil Biostar Control 567

24.01.2018 Das Ventil 567 Biostar control von Gemü wird für die sichere und exakte Regelung von Medien von 0,08 bis 4,1 m³/h eingesetzt.

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Entscheider-Facts

  • hygienic Design
  • erfüllt EHEDG-Anforderungen
  • genaue Dosierungen möglich

Häufig werden aseptische Membranventile als Regelventile für sterile Prozesse eingesetzt. Kleine Mengen lassen sich damit nur mit unzureichender Genauigkeit oder gar nicht regeln. Diese Lücke schließt das neue 2/2-Wege Membransitzventil mit Regelnadel bzw. Regelkegel. Die Abdichtung zum Antrieb erfolgt über eine FDA- und USP Class VI-konforme PTFE-Membrane. Diese gewährleistet in Kombination mit einer Tellerfeder  eine dauerhafte temperaturunabhängige Abdichtung, so dass ein Nachziehen der Membrane entfällt. Im Vergleich zu Faltenbalgventilen ermöglicht die hygienegerechte Konstruktion eine signifikant bessere Reinigung des Ventils.

Abdichtung über PTFE-Membran

Die Abdichtung erfolgt über eine PTFE-Membrane mit PD-Technologie (plug diaphragm), welche die Vorteile eines Membranventils mit dem eines Sitzventils verbindet. Dabei ist das Ventil sowohl mit linearer, als auch mit gleichprozentiger Regelcharakteristik verfügbar. Weitere Merkmale sind die optionale Integration einer Bypass-Funktion sowie der mögliche Einbau des Membransitzventils in einen Mehrwege-Ventilblock (M-Block). In der Bypass-Ausführung kann der Eckkörper sowohl mit einem manuell wie auch mit einem pneumatisch betätigten Bypass ausgeführt werden. Beide Varianten ermöglichen eine leichtere Reinigung bzw. größere Durchflüsse.

Wird das Regelventil in einen M-Block integriert, können mehrere Funktionen auf engstem Raum realisiert werden. Zudem verringert sich der Platzbedarf erheblich und die Montage sowie der Schweißaufwand werden reduziert. Das Ventil erfüllt die Anforderungen des EHEDG-Reinigungstests und die der amerikanischen 3A.

Einsatz in der Kleinmengendosierung

Eingesetzt wird die Regelarmatur zum Beispiel bei der Kleinmengendosage in der Getränkeindustrie bei Inline-Mixern (bspw. für Vitamine, Farbstoffe und andere Zusatzstoffe), bei der Regelung von Sterildampf und -luft (bspw. bei DIP-Prozessen) oder bei der Zu- und Abflussregelung von Bioreaktoren in der Pharmazie. Das Regelventil wird vom Hersteller in den Nennweiten DN 8 bis 20 angeboten. Dabei wird der Körper standardmäßig aus Vollmaterial mit einer Oberflächengüte von Ra 0,4 µm gefertigt. Neben der PTFE-Membrane  kommt eine weitere Dichtung aus FKM zum Einsatz. Eine Ausnahme bildet dabei die 3A-Variante, bei welcher das komplette Dicht- und Regelelement aus einem Stück bzw. Werkstoff (PTFE) besteht.

Lounges 2018, Stand A1.7

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gemü 1712pf025_Lounges2018 bio star control 567 ventile regelarmauren

Das Regelventil wird in den Nennweiten DN 8 bis 20 angeboten. Bild: Gemü

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