Rund gemischt

Rhönradmischer für hygienische Produktionsprozesse

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06.09.2019 Freifallmischer benötigen im Gegensatz zu Zwangsmischern keine beweglichen Mischwerkzeuge wie rotierende Schaufeln oder Paddel. Durch den Verzicht auf bewegliche Mischwerkzeuge arbeiten Freifallmischer in der Regel wartungsärmer und energiesparender als Zwangsmischer.

Entscheider-Facts

  • Freifallmischer sind für eine Vielzahl an Mischaufgaben einsetzbar. Durch den Verzicht auf rotierende Mischwerkzeuge überzeugt dieser Mischertyp vor allem durch eine schonende, wartungsarme und energieeffiziente Arbeitsweise.
  • Wird das Equipment nach Hygienic Design Kriterien konstruiert, ist auch der Einsatz in hygienesensiblen Branchen wie der Food- oder Pharmaindustrie ohne Risiko möglich.
RRM offene Bauweise

Die neue Hygienevariante des JEL RRM überzeugt durch eine offene, totraumfreie Bauweise. (Bild: J. Engelsmann)

Der Mischeffekt entsteht dadurch, dass der gesamte Mischbehälter, meist durch Drehen oder Taumeln, in Bewegung versetzt wird. Da das Mischgut rein durch die Schwerkraft im rotierenden Fass bewegt wird, lassen sich mit Freifallmischern besonders schonende Mischprozesse durchführen – ein Vorteil bei bruchempfindlichen Produkten. Auch was die Anwendungsbereiche angeht, stehen Freifallmischer den Zwangsmischern in nichts nach: vom Mischen über das Einfärben bis hin zum Dispergieren oder Auflösen von Flüssigkeiten in Feststoffen, ist alles möglich. Die Schüttgutexperten der Firma Engelsmann bieten mit dem Rhönradmischer JEL RRM einen Freifallmischer an, der neben guten Mischergebnissen auch ein werkzeugfreies Handling bietet und auch in einer speziellen Hygienic Design Variante erhältlich ist.

Der Rhönradmischer besteht aus einer Rollenbahn, dem Rhönrad mit Fassaufnahme und einem Mischbehälter. Die Rollenbahn bildet das Grundgestell für alle weiteren Komponenten. An ihr befindet sich auch der Antrieb, der die Rollen in Bewegung versetzt. Der Mischbehälter, in den meisten Fällen ein Edelstahlfass, wird mit dem Mischgut befüllt und schräg in die Fassaufnahme des Rhönrades eingelegt. Das Fass wird mit einem Spanngurt festgezurrt, sodass es im laufenden Betrieb nicht wegrutscht. Anschließend wird das Rhönrad mitsamt dem Fass auf die Rollenbahn gesetzt. Wird der Mischer mit einer Auffahrrampe ausgestattet, kann das Rhönrad einfach über die Rampe auf die Bahn gerollt werden.

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Kersten Thiele,  J. Engelsmann

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Kersten Thiele, J. Engelsmann
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