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Roche-Gruppe: Währungseffekte drücken den Umsatz

19.04.2011 Der Schweizer Pharmakonzern Roche musste im ersten Quartal 2011 Federn lassen: Mit 11,1 Mrd. Schweizer Franken ist der Umsatz um neun Prozent gesunken. Als Ursache wurden Wechselkurseffekte angegeben, denn in lokalen Währungen erzielte der Arzneimittelhersteller ein Plus von 2 Prozent.

Roche-Gruppe: Währungseffekte drücken den Umsatz

Luftaufnahme der Roche Diagnostics in Rotkreuz/Schweiz (Bild: Roche)

In  Westeuropa sank der Umsatz um vier und in Japan um sieben Prozent. Als Gründe wurden ein starker Basiseffekt für das erste Quartal 2010 genannt sowie Effekte aus der Gesundheitsreform in den USA sowie Sparmaßnahmen in Europa.

Der Ausblick für 2011 bestätigt: niedriges einstelliges Verkaufswachstum für die Gruppe und die Division Pharma (ohne die Verkäufe von Tamiflu) mit einem Zuwachs bei Pharma im Rahmen des erwarteten Marktwachstums; Verkaufswachstum der Division Diagnostics deutlich über dem Markt; Zielsetzung eines hohen einstelligen Kerngewinnwachstums pro Titel zu konstanten Wechselkursen. Ohne Tamiflu steigt der Umsatz der Division um 1% (-8% in Franken, +3% in US-Dollar), was den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Inklusive des erwarteten Umsatzrückgangs von Tamiflu sind die Verkäufe um 2% tiefer ausgefallen (-10% in Franken, +1% in US-Dollar). Hauptwachstumsträger seien Lucentis, MabThera/Rituxan, Herceptin, Actemra/RoActemra, Activase/TNKase, Tarceva und Xeloda.

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