Integrierte Lösung

Schlauchbeutel-Verpackung Flowmodul

30.08.2016 Schubert präsentiert die erste Schlauchbeutelmaschine, die in eine schaltschranklose TLM-Maschine integriert ist – das Flowmodul. Damit bietet das Unternehmen die Primärverpackung in Schlauchbeuteln zusammen mit bewährter TLM-Endverpackungs-Technologie aus einem Guss an.

Entscheider-Facts

  • 500 Produkte/min
  • übersichtliche Steuerung
  • automatisches Umstellen
Schlauchbeutel-Verpackung Flowmodul

Das Flowmodul zur Schlauchbeutel-Verpackung ermöglicht vollständig in eine TLM-Maschine integrierte Anwendungen. (Bild: Gerhard Schubert)

Bei der Maschine handelt es sich um eine Pickerlinie mit fünf F4-Robotern, die Kekse in das Produktzuführsystem eines Moduls legen. Insgesamt durchlaufen pro Minute 500 Produkte bzw. 250 Beutel mit je zwei Produkten den Verpackungsprozess. Die Produktzuführung besteht aus einer flexiblen, vollautomatisch verstellbaren Kette, mit der Produkte auf Zahnriemen auch getragen werden können. Dabei regeln die Roboter die Kettengeschwindigkeit und passen sie stufenlos an den Produktfluss an. Der Anwender profitieren dank der Modularität von einer platzsparenden Lösung, mit enormen Vorteilen hinsichtlich Flexibilität und Qualität in der Produktion.

Der Verpackungsmaschinen-Hersteller greift für diese integrierten Anwendungen zur Schlauchbeutel-Verpackung auf Standardlösungen zurück, wie sie bereits in den bewährten TLM-Modulen eingesetzt werden. Das Flowmodul wird über die Verpackungsmaschinen-Steuerung VMS gesteuert. Da die gleichen Steuerungskomponenten wie bei den Robotern zum Einsatz kommen, erfolgt die Steuerung der Anlage über ein einziges Terminal. Das Modul und die Zuführung bestehen aus acht NC-Antrieben und vier Stellantrieben. Beim Umstellen auf ein anderes Produkt verstellen sich Flowmodul und Kette automatisch. Die Formatumstellung geschieht einfach und zügig, danach sind keinerlei Einstellarbeiten erforderlich. Der Wechsel von einer Folienrolle auf die nächste erfolgt ebenfalls automatisch. Standardmäßig nutzt das System 3D-Bilderkennung. Somit verarbeitet es nur gut erkannte Produkte, und abweichende Produkte haben keinen Einfluss auf die Anlageneffizienz.

Fachpack 2016 Halle 1 – 219

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