Sterile Pharmafläschchen und Spritzen

Schott errichtet Pharmaverpackungs-Werk in Müllheim

21.02.2020 Der Spezialglas-Hersteller Schott hat mit dem Bau einer neuen Produktion für sterile pharmazeutische Primärverpackungen am Standort Müllheim begonnen. Betriebs- und Bauplanung sowie Realisierung übernimmt IE Plast.

Außenansicht des geplanten Neubaus von Schott in Müllheim. Bild: IE / Schott

Der Spezialglashersteller Schott hat an seinem Standort Müllheim den Startschuss für den Bau einer neuen Produktion für sterile pharmazeutische Primärverpackungen gegeben. (Bild: IE / Schott)

Das Werk soll bis 2022 mit einem Investitionsvolumen im dreistelligen Millionenbereich auf dem bestehenden Werksgelände errichtet werden und dann 100 zusätzliche Arbeitsplätze bieten. Zu dem Neubauvorhaben mit auf einer Grundfläche von 11.000 m2 gehören neben dem Produktionsgebäude mit moderner Reinraumtechnologie auch ein Pilot-Center zur Entwicklung von Innovationen, ein Logistikzentrum sowie ein integrierter Verwaltungsbereich. „Der Aufbau dieser neuen Produktion bedeutet eine enorme Stärkung für unseren Standort hier in Müllheim. Denn zu den Pharmafläschchen aus Glas bekommen wir jetzt sterile vorfüllbare Polymercontainer, und hier im Speziellen Spritzen, als zweites Standbein dazu“, erklärte Schot Standortleiter Bernhard Langner.

Mit der Planung der ganzheitlichen Betriebs- und Logistikprozesse und Realisierung des anspruchsvollen Vorhabens wurde IE Plast in München beauftragt. Darüber hinaus unterstützt die Bauunternehmensgruppe die Qualifizierung und Validierung. Ziel ist die Entwicklung eines Industriebaus, der optimal auf die Produktionsprozesse zugeschnitten ist und auch in Zukunft flexibel auf dynamische Veränderungen am Markt angepasst werden kann sowie den hohen Anspruch an Gestaltung und Ästhetik des Gebäudes widerspiegelt. „Wir von IE Plast sind sehr stolz, dass wir die Schott AG von unserer Planungskompetenz im Bereich der Kunststoff verarbeitenden Industrie überzeugen konnten und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Matthias Jacubasch, Geschäftsführer IE Plast Deutschland. (ak)

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