P+F-Produktfokus Temperaturmessgeräte

Sensible Sensoren

19.04.2018 Sensoren und Messumformer zur Temperaturmessung gibt es wie Sand am Meer. Doch je spezieller die Anwendung, desto dünner das Feld an verfügbaren Geräten.

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In jüngster Zeit haben wir eine ganze Reihe interessanter Lösungen verzeichnet, die wir Ihnen hier vorstellen wollen.

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Die neuen Feuchtemesssonden sind austauschbar und wurden für den Einsatz in schwierigen Umgebungen entwickelt. (Bild: Vaisala)

1: Feuchte- und Temperatursensoren
mit austauschbaren Sonden

Vaisala bringt eine neue Serie austauschbarer Feuchtemesssonden für schwierige Umgebungsbedingungen auf den Markt. Die Sonden lassen sich als eigenständige digitale Messwertgeber verwenden, können jedoch auch an ein Hostgerät angeschlossen werden. Die Sensoren HMP4, HMP5, HMP7, HMP8 und TMP1 sind Teil der Indigo Produktfamilie. Die austauschbaren Sonden sind genau und stabil und besitzen eine chemische Reinigungsfunktion sowie eine Sensorheizung. Die HMP7 arbeitet außerdem mit einer beheizten Sonde und kann für kondensierende Dämpfe eingesetzt werden. Die Sonden sind mit dem korrosionsbeständigen Humicap-R2-Kombisensor ausgestattet. Sie sind außerdem unempfindlich gegen Staub und die meisten Chemikalien. Durch ihre glatte Gehäuseoberfläche lassen sie sich leicht reinigen.

 

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Permanente Inline-Selbstkalibrierung eliminiert das Risiko von Nichtkonformitäten. (Bild: Endress + Hauser)

2: Selbstkalibrierendes Thermometer

Mit dem I-Therm Trustsens TM371 hat Endress+Hauser eine Sensortechnologie mit komplett automatisierter Inline-Selbstkalibrierfunktion für hygienische und aseptische Anwendungen vorgestellt. Das Temperatur-Messgerät ermöglicht eine lückenlose Überwachung im laufenden Prozess. Herzstück des Temperaturfühlers ist eine Sensor-einheit bestehend aus einem primären Pt100-Temperatursensor und einer hochgenauen integrierten Referenz. Der Referenzsensor nutzt einen physikalischen Fixpunkt auf Basis der Curie-Temperatur und dient somit der regelmäßigen Kalibrierung des Primärsensors. Die integrierte intelligente Elektronik verfügt über vielfältige Diagnosefunktionen, die gemäß der Namur-Empfehlung NE107 kategorisiert und via Hart-Kommunikation übermittelt werden. Neben der automatisierten Kalibrierung an sich speichert das Gerät die Daten der letzten 350 Kalibrierungen. Die unter der Bezeichnung „Heartbeat Technology“ zusammengeführten Überwachungsfunktionen ermöglichen eine kontinuierliche, komplett autarke Selbstdiagnose des Geräts. Der Hersteller liefert das Thermometer ab Werk mit einem Kalibrierschein für die im Sensor inte-grierte Fixpunkt-Referenz.

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Den TC-Temperaturtransmitter gibt es als Kopf- oder Schienenausführung. (Bild: Wika)

3: Digitaler Transmitter für Thermoelemente

Der Temperaturtransmitter Typ T16 von Wika ist ein digitales Gerät für den Anschluss von Thermoelementen. Das in Kopf- und Schienenausführung lieferbare Gerät verfügt über einen Analogausgang, zeichnet sich durch eine hohe Grundgenauigkeit aus und verarbeitet Signale aller handelsüblichen TCs. Der Transmitter lässt sich über die Software des Herstellers und einen Schnellkontakt intuitiv konfigurieren. Wegen seines zusätzlichen Sensoranschlusses von außen, einem großen Klemmbereich (bis 2,5 mm²) und einer aufgedruckten Anschlussbelegung ist er zudem leicht zu installieren. Der Transmitter verfügt über eine Sensorbruch-Überwachung gemäß Namur-Empfehlung und eine Atex- bzw. IEC-Ex-Zulassung.

Heftausgabe: April 2018
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Armin Scheuermann ist Chefredakteur der Pharma+Food

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