Sicher kombiniert

Manipulationsnachweis für Spritzen Cap-Lock

26.11.2019 Schreiner Medipharm hat ein neues Sicherheitskonzept zum Manipulationsnachweis für Luer-Lock-Spritzen entwickelt: Cap-Lock ist eine Kombination aus Kappenadapter und Label, die vorgefüllte Spritzen fest versiegelt und jede Erstöffnung anzeigt.

Entscheider-Facts

  • in herkömmlichen Produktionsprozess integrierbar
  • auch für empfindliche Wirkstoffe
  • kein zusätzlicher Abfall
schreiner 1910pf004_SMP_Cap Lock

Das System besteht aus einer Kombination von Kappenadapter und Label. (Bild: Schreiner Medipharm)

Das System besteht aus einem speziell konstruierten Kappenadapter aus Kunststoff, der passgenau auf den Primärverschluss der Spritze aufgesetzt wird, um die unterschiedlichen Durchmesser von Spritzenkörper und -verschluss auszugleichen. Anschließend wird ein Label mit integrierter Perforation zum Manipulationsnachweis appliziert, das den Spritzenkörper sowie den unteren Teil des Kappenadapters umschließt. Öffnet ein Anwender die Spritzenkappe, wird das Label teilweise zerstört und zeigt deutlich und irreversibel die Erstöffnung an.
Das System kann im herkömmlichen Produktionsprozess auf die Spritze aufgebracht werden. Im Gegensatz zu Shrink-Lösungen wird dabei keine Hitze eingesetzt, sodass die Lösung auch für empfindliche Wirkstoffe geeignet ist.

In der medizinischen Praxis lässt sich die Spritze einfach und wie gewohnt öffnen. Der Adapter erleichtert dank des größeren Durchmessers das Aufdrehen der Kappe und bietet selbst mit Handschuhen eine bessere Griffigkeit. Durch die Kombination des Adapters mit dem Primärverschluss der Spritze entsteht kein zusätzlicher Abfall, da die beiden Teile fest miteinander verbunden sind.

Zur Website des Herstellers.

Loader-Icon