Neue Strategie 2018

Stada strukturiert um

09.03.2018 Der Arzneimittelhersteller Stada richtet sich neu aus: Mit einer 3-Säulen-Strategie will das Unternehmen sich modernisieren und Markenprodukte verstärkt auf den internationalen Markt bringen.

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Dr. Claudio Albrecht, CEO bei Stada. (Bild: Michael Dannenmann)

„Wir möchten Stada restrukturieren und modernisieren. Daher haben wir beschlossen, die Strategie neu auszurichten“, erläuterte CEO Claudio Albrecht (Bild: Michael Dannenmann)

„Wir verfolgen künftig eine 3-Säulen-Strategie bestehend aus verordnungsfreien OTC-Produkten, Generika und Spezialpharmazeutika inklusive Biosimilars. Bei Letzteren wird der Fokus auf den Bereichen Onkologie, zentrales Nervensystem (ZNS), Diabetes und Ophthalmologie liegen“, kündigte Konzernchef Claudio Albrecht an. Erfolgreiche Markenprodukte sollen in Zukunft stärker internationalisiert werden. Im Generikasegment werde wie bisher ein Komplettportfolio angeboten.

Mehr Geld für Forschung und Entwicklung

Deutlich erhöht werden sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (R&D) von durchschnittlich 6 % des Umsatzes in 2016/2017 auf 8 % des Umsatzes im Zeitraum 2018 bis 2020. „Wir werden in neue Technologien investieren, um auch jene sehr komplexen Produkte zu bekommen, die wir bisher noch nicht hatten. Das gilt für alle drei Säulen unserer neuen Strategie“, so Albrecht. Bei den Spezialpharmazeutika sollen die Aktivitäten in ausgewählten Märkten, etwa in Deutschland, den Emerging Markets und den USA ausgebaut werden. Im Bereich Biosimilars sollen nach Albrechts Plan alleine in den kommenden drei Jahren über 100 Mio. Euro investiert werden.

Geschäftsjahr 2017

Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen bereinigten Konzernumsatz von knapp 2,3 Mrd. Euro und damit ein Umsatzplus von 6 % im Vergleich zu 2016. Das Ergebnis (Ebitda) stieg um 9 % auf 433,9 Mio. Euro.

(kk)

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