Neues Angebot?

Stada: Zugabe im Übernahme-Drama

17.05.2017 Ein neuer Mitspieler? Nach zunächst entschiedenen Wettbieten um den Generikahersteller Stada hat nun der chinesische Pharmakonzern Shanghai Pharma ebenfalls Interesse angemeldet.

Geschäftsbericht: Stada startet mit Schnupfen in das Jahr 2016

In das Ringen um den Arzneimittelhersteller Stada könnte mit einem weiteren Gebot erneut Bewegung kommen. (Bild: K.-U. Häßler / Fotolia)

Ein offizielles Angebot steht zwar noch aus, doch Shanghai Pharma habe bereits mit Finanzinvestoren über Stada gesprochen. Wie das Handelsblatt berichtet, ist der chinesische Konzern mindestens seit März in Kontakt mit verschiedenen Pharmafirmen aus Europa und den USA. Im Falle von Stada gebe es noch zu viele Unsicherheiten.

Derzeit liegt für Stada ein Gebot der Investorfirmen Bain und Cinven von 66 Euro pro Aktie vor. Als Bedingung für die Übernahme wollen sie bis zum 8. Juni wollen sie mindestens 75 % der Stada-Anteile von den Anteilseignern angedient bekommen.

Die Investoren hatten mit ihrem Gebot ein Konsortium der Firmen Advent und Permira im Wettbieten aus dem Rennen geworfen. Im Raum stehen nun Gerüchte um ein Bündnis zwischen Advent und Shanghai Pharma. Die Aussichten auf ein neues, höheres Gebot ließen den Stada-Aktienkurs zunächst steigen. Gerüchte über ein Gebot von 70 Euro pro Aktie dementierte Shanghai Pharma jedoch als unrealistisch.

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