Serialisierung

Syntegon tritt Open-SCS Group bei

04.06.2020 Der Verpackungs- und Serialisierungs-Spezialist Syntegon Technology ist kürzlich der Open Serialization Communication Standard (Open-SCS) Group beigetreten. Zu den Zielen der Plattform gehören der Kampf gegen Medikamentenfälschungen sowie die Etablierung interoperabler Schnittstellen, um adäquate Serialisierungslösungen zu implementieren.

Ziel der Open-SCS Group, in der Syntegon sich nun engagiert, sind gemeinsame Standards im Fälschungsschutz. (Bild: Syntegon)

Ziel der Open-SCS Group, in der Syntegon sich nun engagiert, sind gemeinsame Standards im Fälschungsschutz. (Bild: Syntegon)

Die Open-SCS Group wurde 2014 ins Leben gerufen, um einen auf OPC UA basierenden Standard sowie Begleitdokumente für die Integration von Serialisierungslösungen zu definieren, zu veröffentlichen und zu pflegen. Syntegon steht hinter dem Leitbild der Arbeitsgruppe, „die funktionale Interoperabilität von Serialisierungslösungen zu ermöglichen, um Betriebs- und Geschäftsprozesse über Organisationen und Regulierungsbehörden hinweg nahtlos zu integrieren und sich bei Bedarf mit anderen Industriegruppen und Standards abzustimmen.“

„Offene digitale Welten und offene Plattformen“

„Neben der Tatsache, dass die Rettung von Leben durch fälschungssichere Maßnahmen ein ausgezeichneter Grund ist, glauben wir auch fest an offene digitale Welten und offene Plattformen,“ sagt Jörg Willburger, Produktmanager für Track & Trace-Systeme bei Syntegon. „Kunden sollten keine Einschränkungen und eine flexible Wahl haben. Gemischte Systeme mit Maschinen und Software von verschiedenen Anbietern kombiniert mit gemeinsamen Schnittstellen werden zum Standard. Genau das wollen wir mit unserem Engagement in der Open-SCS Group ermöglichen.“ Syntegon will seine langjährige Erfahrung in Track and Trace-Anwendungen und Serialisierungslösungen in die Open-SCS Arbeitsgruppe einbringen, wie Willburger erläutert: „Wir wissen aus zahlreichen Projekten, dass sich erfolgreiche Serialisierungsanwendungen üblicherweise aus vielen verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen. Am Ende geht es darum, alle Bestandteile über die passende Schnittstelle zusammenzubringen – und für jeden Kunden eine individuelle Lösung zu entwickeln.“

Syntegon, ehemals Bosch Packaging Technology, blickt auf umfangreiche Erfahrung zurück: Das Unternehmen stellt nicht nur Maschinen und Equipment für Serialisierungszwecke her. Es bietet darüber hinaus auch die passenden MES (Manufacturing Execution System), Linienmanagement- und Master Data-Lösungen sowie ein umfangreiches Industrie 4.0-Portfolio an. Basierend auf dieser Erfahrung hat Syntegon bereits zahlreiche Serialisierungsprojekte auf der ganzen Welt erfolgreich umgesetzt. Bei Open-SCS zeigt sich Marketingdirektor Thomas Halfmann hoch erfreut über den Beitritt von Syntegon: „Alle Mitglieder freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Syntegon und darauf, unsere Ziele gemeinsam zu verwirklichen“. Zur Gruppe gehören neben Anbietern von Maschinen und Softwarelösungen auch Beratungs- und Pharmaunternehmen. Halfmann und Willburger sind sich auf jeden Fall einig: „Es ist wirklich eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ (ak)

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