Abgasreinigung im Kleinst-Format

Thermische Nachverbrennung bei geringem Rohgasstrom

Allesfresser auf kleinem Raum

Der Anbieter stimmt seine Anlagen auf jeden Kundenprozess speziell ab und ist auch in der Lage, sie noch nachträglich anzupassen. Auch bei beengten Platzverhältnissen lässt sich so eine effektive Lösung realisieren. Die Anlagen bieten dazu die Möglichkeit, Abgase und Flüssigkeiten, etwa Kondensate, gleichzeitig einzuleiten – Anwender bezeichnen die Anlagen daher auch als „Allesfresser“.

Die gelieferte Anlage verfügt über eine spezielle Ausführung der Rohgaseinleitung, um den eingeschränkten Platzverhältnissen des Betreibers am Aufstellungsort gerecht zu werden. Um die hohen Anforderungen an Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit zu erfüllen, sind zahlreiche Anlagenkomponenten nach den Standards der SIL-Klassifizierung ausgeführt. Um den ebenfalls hohen Anforderungen an die Geräuschemissions-Minderung gerecht zu werden, ist die Nachverbrennungsanlage mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket zur Schallreduzierung ausgerüstet. Diese Maßnahmen ermöglichen eine Gesamtgeräuschemission an der thermischen Nachverbrennungsanlage von weniger als 62 dB.

Die Anlage verfügt über einen vollflächigen Berührungsschutz im gesamten Bereich des Brennkammermantels zum Schutz vor Verbrennungen. Dieser ist in Lochblech ausgeführt und verleiht der Anlage neben der Schutzfunktion zusätzlich eine edle Optik. Der gesamte Lieferumfang umfasst ebenso die Rohgas-Zu- und -Abführung mit Bypass-Funktion, wie auch die Reingasableitung in die bauseitige Industrie-Kaminanlage. Die Anlage ist als Kompaktausführung erstellt, wodurch sie betriebsfertig, also elektrisch und mechanisch vorinstalliert, ausgeliefert wird. Die gesamten Steuerungs‐, Regelungs‐ und Überwachungsfunktionen der Anlage übernimmt eine Insevis-Steuerung, die mit einer bedienerfreundlichen Visualisierung ausgerüstet ist.

Heftausgabe: Februar 2018
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Über den Autor

Christian Birk, Birk Wärmetech­nische Anlagen
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