Lukratives Geschäft mit Pharmafälschungen
| von Philip Bittermann, Redaktion

Aber im Ernst: Die obige Gegenüberstellung des Return on Investments zeigt, warum Fälschungen von Pharmaprodukten ein immer größeres Problem sind: Im Vergleich zu anderen Gütern geradezu utopische Gewinnmargen lassen Moral und Anstand vielfach vergessen. Und waren in der Vergangenheit noch vor allem Käufer von Lifestyle-Produkten wie der blaue Wunderpille von Pfizer Opfer krimineller Machenschaften, machten in der jüngsten Zeit immer häufiger Meldungen über Fälschungen von (über)lebenswichtigen Mitteln wie das Krebsmedikament Herceptin die Runde.

Gefahr erkannt – und bald gebannt?
Das Problem ist bereits seit längerem bekannt und auch der Aufmerksamkeit der zuständigen Behörden nicht entgangen. Maßnahmen wie die Richtlinie 2011/62/EU, die einen Erstöffnungsschutz sowie eine Serialisierung der Verpackung vorsieht, sind längst beschlossene Sache und treten schon bald für Pharmazeuten bindend in Kraft. Dass sich auch unsere Redaktion diesem Thema annimmt, wird Ihnen in den vergangenen Ausgaben der Pharma+Food nicht entgangen sein: White Papers, Anwenderartikel sowie Technikbeiträge und nicht zuletzt unsere Vortragsreihe zur Serialisierung auf der diesjährigen Powtech/Technopharm beleuchteten die verschiedenen Aspekte der Thematik. Anfang 2015 wird es dann noch einmal spannend: Bis dahin will die EU die sogenannten delegierten Rechtsakte veröffentlichen, die die genaue Form der Umsetzung der Richtlinie beschreiben. Dies nimmt unsere Redaktion zum Anlass, um Betreiber und Lösungsanbieter nach München zu einer zweitägigen Veranstaltung zu laden. Nähere Details hierzu entnehmen Sie bitte der gegenüberliegenden Seite.[pb]

Für die Veranstaltung in München gibt es auch eine eigene Micro-Site.

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