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vfa: Hagen Pfundner erneut zum Verbandsvorsitzenden gewählt

28.11.2013 Dr. Hagen Pfundner ist einstimmig für weitere 2 Jahre zum Vorsitzenden des Vorstandes des Verbandes forschender Pharma-Unternehmen (vfa) in Berlin gewählt worden. Er ist Vorstand der Roche Pharma in Deutschland und Geschäftsführer der Roche Deutschland Holding. Pfundner amtiert seit dem 30. November 2011 als Vorsitzender des vfa.

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vfa: Hagen Pfundner erneut zum Verbandsvorsitzenden gewählt

Dr. Hagen Pfundner wurde erneut für 2 Jahre zum Vorsitzenden des Vorstandes des Verbandes forschender Pharma-Unternehmen (vfa) in Berlin gewählt (Bild: vfa)

Als stellvertretender Vorsitzender wurde ebenfalls einstimmig Hanspeter Quodt von MSD Sharp & Dohme gewählt. Weiterhin gehören dem Vorstand an: Hubertus von Baumbach von C. H. Boehringer Sohn, Andreas Fibig von Bayer, Mark Never von Novartis Pharma, Stefan Oelrich von Sanofi-Aventis Deutschland, Dr. Stefan Oschmann von Merck, Dr. Andreas Penk von Pfizer Deutschland GmbH, Han Steutel von Bristol-Myers Squibb, Georg Wager von Eisai sowie Alexander Würfel von Abbvie Deutschland.

Als geborenes Mitglied gehört dem Vorstand ein Vertreter von vfa bio, der Interessengruppe für Biotechnologie im vfa, an. Diese Aufgabe nimmt ihr Vorsitzender Dr. Frank Mathias von Medigene wahr.

Unmittelbar nach seiner Wiederwahl machte Pfundner die Bedeutung der pharmazeutischen Industrie in Deutschland und für Deutschland deutlich: „Schaut man auf unsere Branche, so kann man mit Fug und Recht sagen: Die forschenden Pharma-Unternehmen sind eine der führenden nationalen Zukunftsbranchen. Denn die enge Vernetzung von Biotechnologie, Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie hier in Deutschland ist der Nukleus, um medizinische Spitzentechnologie voranzutreiben. Das schafft Wachstum und Wohlstand. Wir wirken wie eine „Wachstumspille“ für den Industrie-Standort Deutschland, denn wir erwirtschaften – vor allem – über die steigende Nachfrage im Ausland (Export) einen positiven Beitrag für die deutsche Volkswirtschaft. Das ist für die Politik und die Gesellschaft eine positive Nachricht.“

Pfundner weiter: „Allerdings weist der Arzneimittelmarkt in Deutschland seit 2009 kein Wachstum mehr auf und das ist bedenklich. Denn Deutschland ist Leit- und Referenzmarkt für Innovationen und die Akzeptanz von Innovationen im Heimatmarkt und eine schnelle Diffusion in die Versorgung sind auch maßgeblich für den Erfolg im Exportgeschäft. Nicht nur „Made in Germany“ sondern auch „Used in Germany“ zählen im Ausland. Dafür werde ich mich gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen in den kommenden zwei Jahren einsetzen.“

(dw)

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