Datenverwaltung bei der Serialisierung

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06.04.2018 Um graue Märkte und Arzneimittelfälschungen zu bekämpfen und um die pharmazeutische Lieferkette mittels Serialisierung und Track & Trace sicherer zu machen, haben derzeit mehr als 40 Länder Regelungen und Gesetze erlassen.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Serialisierungs- und Track&Trace-Prozesse erfordern nicht nur entsprechend angepasste Logistik, sondern sie generieren auch enorme Datenmengen. Diese zu verwalten, ist eine große Herausforderung.
  • Cloud-basierte, zentralisierte Serialisierungslösungen ermöglichen unternehmensweite und transparente Erfassung aller Seriennummern in der Lieferkette.
  • Darüber hinaus ist über entsprechende Systeme auch der Austausch von Daten und Dokumenten mit Vertragsherstellern oder verschiedenen Standorten untereinander möglich.
1_Datamatrix scan during decomm process

Scan der Datamatrix einer serialisierten Tablettenschachtel. (Bild: Adents)

Auch andere Branchen, wie die Tabakindustrie (Richtlinie 2014/40/EU) und wahrscheinlich früher oder später auch die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sind betroffen. Aufgrund der näher rückenden Fristen in den USA (DSCSA) und der Fälschungsrichtlinie oder FMD, in der EU sind intensive Serialisierungsbemühungen in vollem Gange.

Unvorstellbare Datenmengen

Während schon viel Zeit und Aufwand in die Implementierung auf Verpackungslinien- sowie Standortebene geflossen sind, gilt es nun, die Punkte mit ausreichender Infrastruktur sowohl auf Unternehmensebene, als auch entlang der Lieferkette zu verbinden. Die Datenverwaltung ist hierbei eine der größten Herausforderungen.

Serialisierungs- und Track & Trace-Prozesse generieren mit der Zeit enorme Datenmengen. Schon ein einziger Arzneimittelhersteller produziert in der Regel Hunderttausende serialisierter Einheiten oder auch Kisten und Paletten pro Jahr. Angesichts der Anzahl an damit einhergehenden Seriennummern, Stammdaten und Lieferketteninformationen, die im Rahmen von Track & Trace-Prozessen erzeugt werden, benötigen Pharmahersteller sichere und zuverlässige Datenspeicherkapazitäten, um Daten über Jahre hinweg speichern, indizieren und verwalten zu können.

Diese exponentiell wachsenden Datenmengen bringen die meisten internen Systeme schnell an ihre Grenzen. Cloud-Lösungen hingegen sind leistungsstarke Plattformen zum unbegrenzten Speichern von Daten, die befugtes Personal jederzeit und überall aufrufen kann. Die Skalierbarkeit der Cloud ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Situation einzelner Unternehmen. Die Ausgaben für die Datenverwaltung lassen sich reduzieren, da Ressourcen wie Rechenkapazität, Speicher und Wartung nur dann zu bezahlen sind, wenn sie auch tatsächlich benötigt werden.

Heftausgabe: April 2018
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Christophe Devins, Gründer und CEO, Adents

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Christophe Devins, Gründer und CEO, Adents
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