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Platz 4: Mit dem I-Therm Trustsens TM371 präsentiert Endress+Hauser eine Sensortechnologie mit komplett automatisierter Inline-Selbstkalibrierfunktion für hygienische und aseptische Anwendungen. Das Temperatur-Messgerät ermöglicht eine lückenlose Überwachung im laufenden Prozess. (Bild: Endress+Hauser)

In jüngster Zeit haben wir eine ganze Reihe interessanter Lösungen verzeichnet, die wir Ihnen hier vorstellen wollen.

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Die neuen Feuchtemesssonden sind austauschbar und wurden für den Einsatz in schwierigen Umgebungen entwickelt. (Bild: Vaisala)

1: Feuchte- und Temperatursensoren
mit austauschbaren Sonden

Vaisala bringt eine neue Serie austauschbarer Feuchtemesssonden für schwierige Umgebungsbedingungen auf den Markt. Die Sonden lassen sich als eigenständige digitale Messwertgeber verwenden, können jedoch auch an ein Hostgerät angeschlossen werden. Die Sensoren HMP4, HMP5, HMP7, HMP8 und TMP1 sind Teil der Indigo Produktfamilie. Die austauschbaren Sonden sind genau und stabil und besitzen eine chemische Reinigungsfunktion sowie eine Sensorheizung. Die HMP7 arbeitet außerdem mit einer beheizten Sonde und kann für kondensierende Dämpfe eingesetzt werden. Die Sonden sind mit dem korrosionsbeständigen Humicap-R2-Kombisensor ausgestattet. Sie sind außerdem unempfindlich gegen Staub und die meisten Chemikalien. Durch ihre glatte Gehäuseoberfläche lassen sie sich leicht reinigen.

 

2: Selbstkalibrierendes Thermometer

Mit dem I-Therm Trustsens TM371 hat Endress+Hauser eine Sensortechnologie mit komplett automatisierter Inline-Selbstkalibrierfunktion für hygienische und aseptische Anwendungen vorgestellt. Das Temperatur-Messgerät ermöglicht eine lückenlose Überwachung im laufenden Prozess. Herzstück des Temperaturfühlers ist eine Sensor-einheit bestehend aus einem primären Pt100-Temperatursensor und einer hochgenauen integrierten Referenz. Der Referenzsensor nutzt einen physikalischen Fixpunkt auf Basis der Curie-Temperatur und dient somit der regelmäßigen Kalibrierung des Primärsensors. Die integrierte intelligente Elektronik verfügt über vielfältige Diagnosefunktionen, die gemäß der Namur-Empfehlung NE107 kategorisiert und via Hart-Kommunikation übermittelt werden. Neben der automatisierten Kalibrierung an sich speichert das Gerät die Daten der letzten 350 Kalibrierungen. Die unter der Bezeichnung „Heartbeat Technology“ zusammengeführten Überwachungsfunktionen ermöglichen eine kontinuierliche, komplett autarke Selbstdiagnose des Geräts. Der Hersteller liefert das Thermometer ab Werk mit einem Kalibrierschein für die im Sensor inte-grierte Fixpunkt-Referenz.

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Den TC-Temperaturtransmitter gibt es als Kopf- oder Schienenausführung. (Bild: Wika)

3: Digitaler Transmitter für Thermoelemente

Der Temperaturtransmitter Typ T16 von Wika ist ein digitales Gerät für den Anschluss von Thermoelementen. Das in Kopf- und Schienenausführung lieferbare Gerät verfügt über einen Analogausgang, zeichnet sich durch eine hohe Grundgenauigkeit aus und verarbeitet Signale aller handelsüblichen TCs. Der Transmitter lässt sich über die Software des Herstellers und einen Schnellkontakt intuitiv konfigurieren. Wegen seines zusätzlichen Sensoranschlusses von außen, einem großen Klemmbereich (bis 2,5 mm²) und einer aufgedruckten Anschlussbelegung ist er zudem leicht zu installieren. Der Transmitter verfügt über eine Sensorbruch-Überwachung gemäß Namur-Empfehlung und eine Atex- bzw. IEC-Ex-Zulassung.

 

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Dieser Universaltransmitter zeichnet sich durch sein geringes Driftverhalten und die hohe Genauigkeit aus. (Bild: Krohne)

4: Universaltransmitter für Widerstands­thermometer und Thermoelemente

Der Optitemp TT 33 C/R von Krohne ist ein universeller 4…20-mA-Temperaturtransmitter für die Verwendung mit Widerstandsthermometern und Thermoelementen. Der Transmitter zeichnet sich durch eine hohe Genauigkeit und langfristige Zuverlässigkeit aus. Es gibt ihn als Kopftransmitter (TT 33 C) und als Schienentransmitter (TT 33 R). Beide können über die kostenlose Software Consoft via PC konfiguriert werden, auch wenn der Sensor sich im explosionsgefährdeten Bereich befindet. Die Messgenauigkeit wird mit 0,08 % und der Drift mit 0,01 % der Messspanne angegeben. Das geringe Driftverhalten ermöglicht es, Nachkalibrierungs-Intervalle zu verlängern, zudem kann der Transmitter den Messfehler des Sensor-Transmitter-Systems korrigieren. Weitere Merkmale sind der Betriebsstundenzähler, Sicherungskopie-Erstellung der Konfiguration, Log der Umgebungstemperatur sowie Ausgangssimulation für Schlei­fentests.

 

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Dieser Temperaturmessverstärker hat eine hohe Kanaldichte. (Bild: Turck)

5: Extra schmaler Mehrkanal-Temperaturmessverstärker

Der Temperatur-Messverstärker IMX12-TI von Turck ist nur 12,5 mm breit und spart dadurch Platz im Schaltschrank. Neben einer einkanaligen Variante des Messverstärkers, die Überschreitungen des Temperaturgrenzwerts direkt über einen zusätzlichen Relaiswechselkontakt ans Leitsystem meldet, gibt es zwei zweikanalige Versionen: eine für Widerstandsthermometer oder Thermoelemente in 2- oder 3-Leiter-Anschaltung, eine weitere für Widerstandsthermometer in 4-Leitertechnik. Mit Betriebstemperaturen bis 70 °C und Betriebsspannungen von 10 bis 30 VDC sind die Messverstärker besonders flexibel einsetzbar. Neben Widerstandsfühlern können alle gängigen Thermoelemente angeschlossen werden. Die Geräte können in SIL2-Anwendungen sowie in Ex-Zone 2 eingesetzt werden.

 

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Das Rohroberflächen-Thermometer erlaubt es, Temperaturmessungen nachträglich von außen zu installieren. (Bild: Wika)

6: Neues Rohroberflächen-Thermometer: Kleinstmessstelle ohne Prozessöffnung

Als non-invasive Messstelle lässt sich das neue Rohroberflächen-Widerstandsthermometer Typ TR57-M von Wika flexibel einsetzen und beispielsweise nachträglich oder temporär einbauen. Das kompakte Gerät in Miniaturausführung kann auch in bauraumkritische Umgebungen eingepasst werden. Typ TR57-M wird mit einem Adapter an der Rohrleitung befestigt, der elektrische Anschluss erfolgt über M12x1-Stecker. Ein gefederter Messeinsatz sorgt für einen konstanten Kontakt des Fühlers mit der Oberfläche. Die Fühlerspitze wird durch die Silikoneinlage des Adapters gegenüber der Umgebungstemperatur isoliert. Das neue Thermometer mit Schutzart IP67 ist für einen Messbereich von -20 bis 150 °C ausgelegt. Es ist mit direktem Sensorausgang oder integriertem Messumformer lieferbar. Zum Kalibrieren kann der Messeinsatz ausgebaut werden.

 

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Das Thermoelement TC84 ist durch das Saphir-Schutzrohr besonders widerstandsfähig. (Bild: Wika)

7: Hochtemperatur-Thermoelement mit Zusatzschutz aus Saphirglas

Das Hochtemperatur-Thermoelement TC84 von Wika wurde für hohe Sicherheit und lange Lebensdauer konzipiert. Ein Saphir-Schutzrohr in Kombination mit einer zweistufigen Sicherheitskammer schützt das Edelmetall-Thermoelement vor schädlichen Prozesseinflüssen. Das äußere Rohr besteht aus Keramik, das innere aus monokristallinem Saphirglas – Letzteres verzögert die Vergiftung des Thermoelementes. Im Fehlerfall verhindert das doppelte Dichtungssystem der Sicherheitskammer den Austritt toxischer Medien. Typische Einsatzgebiete sind Vergasungsreaktoren mit Prozesstemperaturen bis 1.700 °C und Druckbelastungen bis 65 bar oder Schwefelrückgewinnungsanlagen. Das Messgerät ist auch in einer Atex- sowie IECEx-zertifizierten Ausführung erhältlich.

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Über das Multifunktionsdisplay mit Datenlogger-Funktion lässt sich das System intuitivbedienen. (Bild: E + E Elektronik)

8: Misst, loggt und zeigt Temperatur sowie Feuchte an

Der EE310 Feuchte- und Temperatur-Messumformer von E+E Elektronik wurde speziell für die Steuerung und Überwachung von anspruchsvollen Industrieprozessen entwickelt. Das Multifunktionsdisplay mit Datenlogger-Funktion ermöglicht eine intuitive Bedienung. Der Messumformer misst relative Feuchte und Temperatur und berechnet daraus Taupunkt-Temperatur, Frostpunkt-Temperatur, Feuchtkugel-Temperatur, Wasserdampf-Partialdruck, Mischungsverhältnis, absolute Feuchte und spezifische Enthalpie. Am 3,5-Zoll-TFT-Farbdisplay können bis zu vier Messwerte gleichzeitig dargestellt werden. Alle Einstellungen und auch Fehlerdiagnosen lassen sich über Tasten direkt am Gerät durchführen. Die Datenlogger-Funktion zeichnet bis zu 20.000 Messwerte je Messgröße auf, die gespeicherten Daten können am Display angezeigt oder über die USB-Schnittstelle zur Weiterverarbeitung am PC heruntergeladen werden. Das Gerät gibt es als Wand- oder Kanalversion sowie mit verschiedenen abgesetzten Mess­fühlern.

 

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Dieser Datenlogger kann bis zu 20 Thermoelemente aufnehmen und bis zu 3,6 Mio. Messwerte speichern. (Bild: Fluke)

9: Datenlogger nimmt bis zu 20 Thermoelemente auf

Der Datenlogger Datapaq TP3 von Fluke nimmt bis zu 20 Thermoelemente auf und speichert bis zu 3,6 Mio. Messwerte. Der Hersteller hat Hitzebeständigkeit und Schutzgrad verbessert, um auch in Anwendungen mit außergewöhnlichen Bedingungen die Zuverlässigkeit der Geräte sicherzustellen. Die Logger haben einen Mess­temperaturbereich von -100 bis 1.370 °C bei einer Genauigkeit von 0,3 K. Eine digitale Kalibrierurkunde im internen Speicher ermöglicht eine automatische Messwertkorrektur. Dies verhindert Bedienfehler und spart Zeit bei der Protokollierung. Anwender können variable Messintervalle einstellen und so auch schnelle Temperaturwechsel genau festhalten. Sie können auch bis zu zehn Messläufe in Serie ausführen, mit anschließendem Download der Daten via Bluetooth oder USB. Die Funkdatenübertragung ermöglicht eine unmittelbare Prozesskontrolle.

 

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Der Temperaturlogger TT Sensor Plus 2 überwacht Arzneimittel über drei Jahre per Aufzeichnung von 150.000 Temperaturmessungen.(Bild: August Faller Gruppe)

10: Logger-Etikett überwacht temperatursensible Medikamente in der Faltschachtel

Mit dem Temperaturlogger TT Sensor Plus 2 bietet die August Faller Gruppe in Kooperation mit Avery Dennison ein Etikett, mit dem Anwender Arzneimittel überwachen können. Über drei Jahre sammelt der Datenlogger 150.000 Temperaturmessungen. Das Etikett zeichnet die Temperaturen auf, denen ein Produkt innerhalb der Wertschöpfungskette ausgesetzt ist. Diese Daten werden auf einem NFC-Chip gespeichert. Per Knopfdruck zeigt eine LED-Anzeige auf dem Etikett an, ob die Kühlkette eingehalten wurde und das Produkt weiterhin verwendet werden kann. Durch die Anbindung an ein IT-System und eine App lassen sich die Daten von PC oder Smartphones auslesen. Mit der Desktop-Anwendung TT-Scan können Anwender einstellen, in welchen Intervallen und in welchem Temperaturbereich das Label die Umgebungstemperatur messen und aufzeichnen soll.

 

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Dieser Logger macht bei Grenzwert-Überschreitung akustisch auf sich aufmerksam. (Bild: CIK- Solutions)

11: Temperaturlogger alarmiert akustisch

CIK-Solutions hat seine kostengünstige Logtag-Datenlogger-Serie, die bei Transport-, Kühl- und Raumüberwachungen in großen Stückzahlen zum Einsatz kommt, um einen Datenlogger mit akustischem Alarm ergänzt. Der Temperatur-Datenlogger Tred 30-16R (Nachfolger des Tred 0-7R-Loggers) mit akustischem Alarm ist mit einem austauchbarem externen Fühler, Start-Stopp-Funktion und einer einfach zu wechselnden Batterie ausgestattet. Mithilfe eines übersichtlichen Displays und dem integrierten Statistikspeicher können Anwender neben dem Istwert auch Tagesalarm, Minimum, Maximum und Alarmdauer der letzten 30 Tage direkt abrufen. Der Datenlogger kann bis zu 15.900 Temperaturmesswerte aufzeichnen und der externe Fühler mit wahlweise 1,5 oder 3 m Länge ermöglicht es, Temperaturen im Bereich von -40 bis 99 °C aufzuzeichnen.

 

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Die erweiterte Serie der Quotienten-Pyrometer deckt nun Messtemperaturen von 50 bis 3.200 °C ab. (Bild: Fluke)

12: Hochtemperatur-Quotienten-Pyrometer erweitert

Fluke hat seiner Endurance-Baureihe vier Einfarb- und Zweifarb-Quotienten-Pyrometer hinzugefügt. Die Serie deckt nun Messtemperaturen von 50 bis 3.200 °C ab. Die optische Auflösung wurde von 150:1 auf 300:1 erhöht und ermöglicht dadurch Messungen an noch kleineren Objekten aus der Distanz. Ein Niedrigtemperatur-Quotientenpyrometer für schwierige Applikationen misst Temperaturen schon ab 250 °C. Die Sensoren arbeiten bei Umgebungstemperaturen bis 65 °C bzw. mit Kühlgehäuse bis zu 315 °C. Sie werden via Power over Ethernet oder Gleichstrom versorgt und bieten Ethernet-, ProfiNet- und RS-485-Schnittstellen. Die PC-basierte Endurance-Software vereinfacht die Konfiguration und Einrichtung. Ein integrierter Webserver ermöglicht die Datenarchivierung, Rückverfolgung, Problembehandlung und Fernüberwachung.

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