| von Jona Göbelbecker, Redaktion Pharma+Food

1: Weiterentwickelter Filterkopf

Der Proclean Conveyor von Hecht verfügt über einen weiterentwickelten Filterkopf mit leistungsstarkem Ringfiltersystem. Dabei stellt der Körper des Filters eine Verlängerung des Abscheidebehälters dar. Beim Fördervorgang wird das Produkt-Gas-Gemisch durch ein Schlauch- oder Rohrleitungssystem von der Aufgabestelle angesaugt und gelangt durch die Produkteintrittsklappe in den Abscheidebehälter. Ein durch die Kons-truktion und Bauweise bedingtes Merkmal des Gehäusedeckels ist die Anordnung der Anschlüsse. Vakuum- und Drucklufteinheit sind seitlich am Körper angebracht und müssen somit beim Filterwechsel, bei der Reinigung oder Instandhaltung nicht demontiert werden.
Durch eine Anpassung und Weiterentwicklung des Filterkopfes ist es nun möglich den kompletten Durchmesser des Abscheidebehälters als Durchmesser für Filter heranzuziehen. Außerdem hat der Ringfilter gegenüber dem Vorgängermodel deutlich mehr Filterfläche. Die Filterstandzeit und somit auch die Förderzeit beim Ansaugen von Produkten verlängern sich. Schwer zu fördernde Produkte und sehr feine Produkte lassen sich somit noch effizienter fördern.

2: Filtersystem mit wenig Platzbedarf

Das kompakte Filtersystem Quad Pulse Package QPP2 PX von Camfil APC vereint Energieeffizienz und Entstaubungsleistung. Es ist speziell für die oft eingeschränkten Platzverhältnisse in der Pharmaindustrie konzipiert.

Das platzsparende und leise System nutzt zwei primäre Filterkartuschen mit segmentierter Entstaubung. Durch das „Bag-In/Bag-Out“-System bleibt gefährlicher Staub unter Containment in einem geschlossenen Filterbeutel. Filterwechsel sind schnell und einfach ohne Öffnen des Containments möglich. Der verbaute Hepa-Filter erreicht eine Leistung von 99,995 % im Bereich von 0,3 μm. Das System widersteht Explosionsdruck von Stäuben bis ST2, was zusätzliche Sicherheitssysteme wie lange Schächte zur externen Druckentlastung erspart.

3: Filtersysteme mit Nanofaser für den Ex-Bereich

Das von WAM entwickelte Nanofasermaterial, mit dem die eigenen Filterelemente der Zero-Serie ausgestattet sind, gibt es nun auch in einer antistatischen Ausführung. Dadurch erhalten die Filtersysteme die Atex-Zertifizierung für Zone 21.
Damit sind die Systeme auch in explosionsgefährdeten Anlagen wie in Mühlen, Zuckerfabriken oder kunststoffverarbeitenden Betrieben einsetzbar. Die Filtersysteme zeichnen sich durch erheblich reduzierte Staubemissionen und eine gegenüber dem Vorgängersystem um 30 % gesteigerte aufnehmbare Luftmenge aus. Mit den nanobeschichteten Filtermedien ist es möglich, kleinere Ausführungen der jeweiligen Filterbaureihe zu wählen. Dies ist in der Regel auch mit niedrigeren Kosten verbunden.

4: Enstaubung für Coater und Co.

Der ECR Total Pharma Dust Collector von TRM Filter dient zur Entstaubung von Coatern, Fluid beds und ähnlichen Prozessanlagen. Der Einsatz des Filterreinigungssystem Rotatronic-Systems steigert die Langlebigkeit der Filterelemente und minimiert damit die Häufigkeit der arbeitsaufwendigen Filterwechsel.

Dabei werden Rotationsdüsen zur Reinigung dicht an der Filterfläche vorbeigeführt. Die Reinigungsdauer und ihr Zeitpunkt werden durch intelligente Systeme aus dem Filterverhalten eruiert und definiert. So halten die Filterelemente nach Angaben des Herstellers bis zu sechs Mal länger als in herkömmlichen Systemen. Die Filtersteuerung ist auf der aktuellen Siemens SPX implementiert. Das lokale Human Machine Interface (HMI) gestattet die hier notwendigen Eingriffe und gibt vorausschauend Auskunft über die Filterlebensdauer.

 5: Magnetabscheider mit automatischer Reinigung

Der Easy-Clean-Magnetabscheider von Goudsmit Magnetics dient zum Entfernen von Metallteilchen (> 30 μm) aus Pulvern. Der eingesetzte Magnet bietet eine hohe magnetische Flussdichte von über 12.000 Gauss an den Stäben, die direkt mit dem Produkt in Berührung kommen und einen Durchmesser von 50 mm haben. Er erzeugt außerdem ein tiefes Magnetfeld, wodurch hohe Kapazitäten von Pulvern und Granulaten effektiv eisenfrei gemacht werden können. Der Magnet ist staubdicht bis zu einem Überdruck von 1,5 bar und verfügt über eine einfache Steuerung. Die benutzerfreundliche Reinigung erfordert einen Luftdruck von 6 bar und ein Auslösesignal von 24 V DC. Die aufgefangenen Eisenteilchen landen in einem Auffangbehälter.

 6: Zentrifuge für schwerfiltrierbare Produkte

Die Stülpfilterzentrifuge von Heinkel wurde für schwerfiltrierbare Produkte entwickelt. Durch ihren produktschonenden und restschichtfreien Austrag und der dadurch möglichen Dünnschichtfiltration eignet sich die Stülpfilterzentrifuge für den Einsatz mit schwer filtrierbaren Produkten wie etwa Peptide oder Mikrokapseln. Die HF Stülpfilterzentrifuge sorgt für einen sehr homogenen Kuchenaufbau bei minimaler Vibration ohne Kompression des Feststoffkuchens. Daraus folgen eine gleichmäßige Entwässerung und gute Waschresultate. Der restschichtfreie Austrag ermöglicht die Filtration von Kuchen mit weniger als 3 mm Höhe und damit die Separation von sehr schwierigen Produkten. Durch die optionale drucküberlagerte Zentrifugation PAC (Druckbeaufschlagung des Separationsraumes) wird die Restfeuchte deutlich reduziert. Dies kann das Produkthandling deutlich verbessern und vermeidet eine mögliche Klumpenbildung im Trockner.

Die Ergebnisse werden bei der Zentrifugation mit der Stülpfilterzentrifuge nicht durch eine sich verlegende Restschicht beeinträchtigt. Um die Anforderungen der Pharmaindustrie zu erfüllen, verzichtet die Zentrifuge auf Hydrauliksysteme. Das effiziente CIP-System mit Flutfunktion ermöglicht eine Reinigung der Zentrifuge und die Regeneration von blockiertem Filtergewebe. Die voll aufschwenkbaren Gehäuse erlauben ein optimales Inspizieren der produktberührten Oberflächen.

Die Anbieter auf der Powtech:
Hecht: Halle 1 – 329
Camfil: Halle 4 – 550
WAM: Halle 4 – 257
TRM Filter: Halle 3 – 349
Goudsmit: Halle 1 – 416
Heinkel: Halle 4A – 128

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