Allround-Service von Lohnverpackern

Co-Packer als verlängerte Werkbank

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07.03.2018 Viele Firmen lagern das Abfüllen und Verpacken ihrer Produkte an Spezialdienstleister aus. Während sich das Unternehmensprofil eines solchen Lohnverpackers noch vor einigen Jahren auf das bloße Verpacken beschränkt hat, sind heute oft Experten gefragt, die ein Rundum-sorglos-Paket liefern können.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Die Anforderungen an Lohnhersteller und Lohnverpacker sind gestiegen: Auftraggeber zeigen zunehmend Bedarf an vollständigen Allround-Angeboten von der Rohstoffbeschaffung über die Herstellung bis zur Verpackung.
  • Die ausgelagerte Produktion erspart Kosten vor allem bei Verwaltung und Personal sowie Investitionen für Ausrüstung. Auftragshersteller ermöglichen außerdem flexibles Reagieren auf wechselhafte Marktsituationen.
  • Für die Lebensmittel- und Pharmabranche erfüllen viele Lohnhersteller die notwendigen Hygiene- und Transparenz-Vorgaben nicht nur in der Produktion, sondern auch im Verpackungsbereich.

 

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Produziert und gleich verpackt: Viele Lohnhersteller bieten einen Allround-Service inklusive Verpackung an.

Fast 90 % der Befragten einer von der European Co-Packers Association (ECPA) im Mai 2016 veröffentlichten Studie geben an, dass sie einen Komplettservice anbieten.

Die Anforderungen, insbesondere an die Qualität, sind laut drei Viertel der Co-Packer in den vergangenen Jahren deutlich anspruchsvoller geworden. Vom maschinellen Verpacken – beispielsweise mit Folientechnologie wie Schrumpfen, Sleeven oder Induktionssiegeln – über die Konfektionierung und das Etikettieren bis hin zu Logistik-Service, Rohwaren- und Packmittelbeschaffung oder einer Mindestbestandsverwaltung zur automatischen Warennachbestellung umfasst das Co-Packing vielfältige Aufgaben.

 

Einsparungen und andere Vorteile

Der größte Vorteil des Outsourcings besteht in der Zeit- und Kostenersparnis. Das beauftragende Unternehmen kann sich voll und ganz auf sein Kerngeschäft konzentrieren, beispielsweise auf Forschung und Entwicklung oder Marketing und Vertrieb. Kosten spart der Auftraggeber vor allem in der Administration und Arbeitsvorbereitung. Es entfallen unter anderem auch Ausrüstungs-, Schulungs- und Personalkosten sowie eigene Investitionen für Betriebsmittel. Durch den Fremdbezug können außerdem Vorteile bei Steuer und Cash-Flow entstehen. Aber auch schnelles Wachstum sowie ein Plus an Qualität und Know-how durch die Kooperation mit spezialisierten Co-Packern können Gründe für das Auslagern sein. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel und schwieriger Verfügbarkeit von Zeitarbeitskräften können Dienstleister Bedarfsspitzen entschärfen oder die Basis für eine regelmäßige Versorgung sicherstellen. Entscheidend ist in jedem Fall eine weitsichtige Planung des Dienstleisters, denn der Kunde erwartet Flexibilität und Liefertreue. Selbst enge Terminvorgaben müssen zeitnah bei höchster Qualität bedient werden.

Heftausgabe: März 2018
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Über den Autor

Frank Hellerung, Business Development, Sternmaid
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