Mobile Impellerpumpe mit Atex-Zulassung

Ex-Umgebungen kein Problem

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26.02.2020 Impellerpumpen sind robuste Tausendsassas: Sie fördern auch hochkorrosive Medien und sind trocken selbstansaugend. Doch für den Einsatz im Ex-Bereich fehlte es bislang an geeigneten Pumpen. Mit der Nirostar Atex wird diese Lücke nun geschlossen.

Entscheider-Facts

  • Impellerpumpe mit Atex-Zulassung für Anforderungen der Kategorie 2G.
  • Fördert brennbare Flüssigkeiten in explosionsgefährdeten Atmosphären.
  • Prinzipbedingt arbeitet die Pumpe selbstansaugend und muss nicht befüllt werden.
Selbstansaugende Impellerpumpe NIROSTAR-2000-A-ATEX_v2_links

Die mobile Impellerpumpe Nirostar Atex kann in explosionsgefährdeten Umgebungen eingesetzt werden.Bild: Zuwa

Wie eine Impellerpumpe funktioniert, ist schnell erklärt: In einem exzentrisch ausgeformten Gehäuse dreht sich ein Laufrad (Impeller). Die darauf aufgebrachten Flügel sind so gebogen, dass beim Rotieren des Laufrads ein Unterdruck entsteht – die zu fördernde Flüssigkeit wird dadurch angesaugt. Weil der flexible Impeller auch ohne Wasser oder Flüssigkeit im Gehäuse ein Vakuum aufbaut, arbeitet die Pumpe selbstansaugend. Das Medium selbst schmiert beim Fördern das sich im Gehäuse drehende Laufrad. Im Gegensatz zur Kreiselpumpe ist die Saugleitung senkrecht zur Rotationsachse angeordnet. Die unterschiedlichen Bauteile der Pumpe können in verschiedenen Werkstoffen ausgeführt werden, dadurch kann die Impellerpumpe für unterschiedlichste Anwendungen – von Wasser bis hin zu hoch korrosiven Medien – gestaltet werden.

Die neue selbstansaugende Pumpe von Zuwa ist laut Hersteller die erste Impellerpumpe mit Atex-Zulassung. Als mobile Impellerpumpe konstruiert, ist die Elektronik zusammen mit der Pumpe auf einem stabilen Wagen mit elektrisch leitfähigen Vollgummireifen montiert. Dadurch kann sie mobil an unterschiedliche Einsatzorte gebracht werden. Die Pumpe kann korrosive und abrasive Flüssigkeiten fördern und arbeitet pulsationsfrei.

Die Impellerpumpe entspricht innen und außen den Anforderungen der Kategorie 2G (Atex-Richtlinie 2014/34/EU). Mit der Pumpe können brennbare Flüssigkeiten der Explosionsgruppe IIB und der Temperaturklasse T2 in Umgebungen gefördert werden, die hinsichtlich der auftretenden Gase und Dämpfe ebenfalls diese Anforderungen an die dort eingesetzen Pumpen stellen.

Auch für hochkorrosive Flüssigkeiten

Die Impellerpumpen werden standardmäßig mit Laufrädern aus NBR ausgestattet, alternativ dazu kommen Impeller aus EPDM, FKM, FPM, CR oder TPU zum Einsatz. Während NBR und TPU für das Fördern von Wasser und Ölen gewählt werden, erlauben Laufräder aus Fluorpolymeren das selbstansaugende Pumpen von aggressiven Chemikalien. Für Lebensmittel und Getränke wird die Pumpe mit Laufrädern aus langlebigem Chloropren-Kautschuk ausgerüstet.

In der Variante Nirostar 2000-A erreicht die Pumpe eine Förderhöhe bis 5 bar und eine Fördermenge bzw. Förderleistung bis 30 l/min. Die Baureihe Nirostar 2000-B kommt auf eine Fördermenge von 60 l/min. Die Elektronik der Impellerpumpe ist in der Schutzart IP 66 ausgeführt, der Impeller erreicht eine Ansaughöhe von sieben Metern, beim trockenen Selbstansaugen werden drei Meter erreicht.(as)

 

Heftausgabe: Pharma+Food Februar 2020

Über den Autor

Armin Scheuermann ist Chefredakteur von Pharma+Food
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