Gut kombiniert an der Produktionslinie

Inspektions-Kombilösungen für die Lebensmittelindustrie

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21.03.2019 Um durchgehend einwandfreie und sichere Lebensmittel auszuliefern, setzen Lebensmittelhersteller in ihren Produktionsstätten auf automatische Inspektions- und Prüfsysteme. Mehr Effizienz und Sicherheit auf kleinem Raum versprechen dabei Kombilösungen, die mehrere Inspektionstechnologien in einem System vereinen.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Um die Konsumenten und den Markenruf zu schützen, setzen Lebensmittelhersteller in ihren Produktionsstätten auf automatische Inspektions- und Prüfsysteme. Diese kosten Platz.
  • Kombilösungen, die mehrere Inspektionstechnologien wie Metallsuchtechnik, visuelle Inspektion und Röntgeninspektion in einem System vereinen, versprechen Effizienz und Sicherheit auf kleinem Raum.
  • Schon die Bündelung zweier Technologien in einem System kann durch schneller durchführbare Produktwechsel und kürzere Rüstzeiten die Gesamtanlageneffektivität steigern.
1_ Kontrollwiegen und Metalldetektion Käse

Automatische Inspektions- und Prüfsysteme kommen in der Lebensmittelproduktion zum Einsatz, um die Konsumenten und den Markenruf des Lebensmittelherstellers zu schützen.
(Bilder: Mettler Toledo)

Auch bei größter Sorgfalt in der Produktion sind Lebensmittel unterschiedlichen Gefahren ausgesetzt, die in letzter Konsequenz dem Endprodukt und dem Verbraucher schaden können. Fremdkörper können über die Rohware oder während des Herstellungsprozesses ins Produkt gelangen. Fehler bei der Abfüllung führen im schlimmsten Fall zu einem Verstoß gegen die Füllmengenverordnung. Falsche Etiketten oder Deklarationsfehler bergen Risiken für die Gesundheit der Verbraucher und verstoßen gegen die Lebensmittelinformations-Verordnung. Es drohen teure Produktrückrufe und nachhaltige Schäden für Image und Marke.

Schutz davor versprechen Prüf- und Inspektionssysteme zur lückenlosen Produktkontrolle. Geräte zur Fremdkörpererkennung finden ungewollte „Zutaten“ wie Glas- oder Metallsplitter; Kontrollwaagen überprüfen die Füllmenge und Vollständigkeit des Produkts; optische Inspektionssysteme erkennen Etikettenfehler. Alle drei Prüfverfahren – Fremdkörpererkennung, Kontrollwaagen und optische Inspektion – sind zueinander komplementär. Keines der Verfahren kann die anderen ersetzen. Viele Lebensmittelbetriebe benötigen daher gemäß HACCP mehrere dieser Inspektionssysteme, zumeist integriert am Ende der Produktions- und Verpackungslinien. Gelingt es, hier zwei Inspektionsverfahren in einem Kombisystem zusammenzufassen, so spart dies wertvollen Platz in der Produktionslinie, steigert die Prozesseffizienz und minimiert darüber hinaus Schulungs-, Installations- und Wartungsaufwand.

Heftausgabe: März 2019
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Miriam Krechlok ist Head of Marketing bei Mettler-Toledo Produktinspektion Deutschland

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Miriam Krechlok ist Head of Marketing bei Mettler-Toledo Produktinspektion Deutschland
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