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Das wichtigste Geschäft für Exyte bleibt weiterhin die Halbleiter-Industrie. (Bild: Exyte)

| von Armin Scheuermann
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Exyte baut Halbleiterfabriken, aber auch Anlagen für die Pharmaindustrie. Bild: Exyte

Noch stärker als der Umsatz entwickelte sich das Ergebnis (Ebit), das um 57 % auf 170 Mio. Euro stieg. Dies entspricht einer Marge von fast 5 %. Der Auftragseingang wuchs um 35 % auf 4,4 Mrd. Euro. Der größte Wachstumstreiber von Exyte blieb auch 2018 wieder das Geschäftssegment Advanced Technology Facilities (ATF), in dem das Unternehmen Kunden aus der Halbleiterindustrie bedient. Hier machte Exyte mit 2,8 Mrd. Euro Umsatz den Löwenteil seines Geschäfts. Das Unternehmen partizipiert hier insbesondere von der Volumenentwicklung bei Wafern und Chips, die seit längerem um etwa 7 bis 8 % pro Jahr steigt.

Megatrends unterstützen die Entwicklung

Auch in den anderen Bereichen profitiert Exyte Megatrends. So hat etwa das Wachstum der Weltbevölkerung einen positiven Einfluss auf die Märkte für Batterien, Pharmazeutika und Biotechnologie sowie Food und Nutrition.  Außerdem tragen die Zunahme des allgemeinen Wohlstands sowie regulatorischer Initiativen in bestimmten Industrien zum Wachstum bei – etwa mit Blick auf Batterien für die Elektromobilität und erneuerbare Energien.

2019: Weiteres Wachstum, aber moderat

Vor dem Hintergrund dieser globalen Wachstumstrends rechnet Exyte damit, dass sich die positive Entwicklung auch 2019 fortsetzen wird. Nachhaltiges Wachstum soll weiterhin aus den Zielmärkten des Anlagenbauers und unter anderem der Weiterentwicklung digitaler Lösungen kommen. Ingesamt erwartet Exyte für das laufende Geschäftsjahr 2019 keine Wiederholung der 2018 erzielten Wachstumsraten: Die Umsatzerlöse für 2019 sollen „über dem Niveau des Vorjahres“ liegen, das bereinigte Ebit „moderat“ steigen. (jg)

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