BASF Crop Protection: 300 Mio. Euro jährlich für Produktionsanlagen
Nach den Worten von Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection, will das Unternehmen weiter in der Asien-Pazifik-Region in Forschung, Entwicklung und Produktion investieren (Bild: BASF)

Nach den Worten von Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection, will das Unternehmen weiter in der Asien-Pazifik-Region in Forschung, Entwicklung und Produktion investieren (Bild: BASF)

Vorgesehen sind dazu die Einführung neuer Technologien, die Ausweitung von Schulungsprogrammen, Investitionen in F&E und die Produktion sowie gezielte Kooperationen mit der Lebensmittelkette in dieser Region. So wird die BASF eine neue Formulierungs- und Verpackungsanlage für Pflanzenschutzmittel in Rudong, Provinz Jiangsu, China, errichten. Mit einer jährlichen Kapazität von 10.000 t wird die Anlage voraussichtlich im Jahr 2014 voll einsatzfähig sein und mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigen. „Der Standort wird einen Großteil unseres Portfolios abdecken.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei BASF Crop Protection sind seit 2008 weltweit von 325 Mio. Euro auf 430 Mio. Euro gestiegen. Dies entspricht einer jährlichen Steigerung von durchschnittlich 7 %. Auch in Zukunft sind hohe Investitionen in Projekte für Forschung und Entwicklung (F&E) geplant. Außerdem sollen in den kommenden Jahren durchschnittlich 300 Mio. Euro pro Jahr für zusätzliche Produktionskapazitäten aufgewendet werden.

„Damit werden wir verstärkt zur Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln global sowie in der Region Asien-Pazifik beitragen können“, sagte Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection. „Wir investieren vor Ort in Forschung, Entwicklung und Produktion, um unserem Anspruch einer verlässlichen und wertbringenden Zusammenarbeit für und mit Landwirten in Asien-Pazifik gerecht zu werden.“

In vielen Ländern der Region koordiniert die BASF Ausbildungsprogramme für Landwirte . Dazu zählen die Initiative „Samruddhi“ in Indien und so genannte „Feldschulen“ in Indonesien. Allein im Jahr 2012 nahmen über 250.000 Bauern an diesen Initiativen teil. Die Teilnehmer erhalten praktische Unterstützung über den gesamten Zeitraum von der Aussaat bis zur Ernte. Das Ergebnis: Allein im Jahr 2012 erzielten Soja-Bauern im Samruddhi-Programm durchschnittlich 25 % höhere Erträge und einen um 36 % höheren Gewinn als nicht teilnehmende Landwirte. Ähnliche Ergebnisse wurden bei den indonesischen Mais- und Reisbauern erzielt.

BASF wird das weltweit erfolgreiche AgCelence-Portfolio für Pflanzengesundheit bis zum Jahr 2015 in der Region Asien-Pazifik auf mehr als zehn weitere Nutzpflanzen, insbesondere Obst und Gemüse, ausweiten. Seit 2011 vermarktet die BASF AgCelence vor Ort, vor allem für Soja, Mais, Baumwolle und ausgewählte Früchte und Gemüsearten. AgCelence-Produkte bewirken eine höhere Stresstoleranz der Pflanzen sowie mehr Wachstum und Vitalität. „Mit AgCelence können Landwirte ihre marktfähige Ernte um 5 bis 10 % steigern und zugleich ihre landwirtschaftliche Effizienz verbessern“, sagte Ramachandran.

(dw)

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