BASF erweitert Pflanzenschutzmittelproduktion in Südamerika
| von Fabian Liebl
BASF-Standort Guaratinguetá in Brasilien, etwa 170 km nordöstlich von São Paulo (Bild: BASF)

BASF-Standort Guaratinguetá in Brasilien, etwa 170 km nordöstlich von São Paulo (Bild: BASF)

Ein Teil der Investition in Guaratinguetá wird zur Erweiterung der bestehenden Produktionsstätte für das Fungizid Boscalid eingesetzt. Diese Erweiterung soll bis Ende Juni 2013 abgeschlossen sein. Darüber hinaus in eine Formulierungsanlage für das neueste Fungizid Xemium investiert. Derzeit befindet sich der Wirkstoff in der letzten Phase der Registrierung in Brasilien. Die Anlage soll bis Mitte 2014 einsatzbereit sein. Zudem wird in Guaratinguetá eine neue Anlage für die Formulierung des Herbizides Heat gebaut. Das Herbizid wurde erst kürzlich in Brasilien registriert. Die Anlage wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2014 in Betrieb gehen.

„Mit der Investition bauen wir unsere Produktion in Südamerika aus und setzen damit unsere Wachstumsstrategie vor Ort fort“, sagte Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection. Heldt betonte, dass die BASF nach Abschluss der Investition den Export von Produkten aus Brasilien weltweit erhöhen werde.

(dw)

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