Baxter verkauft Geschäft mit kommerziellen Impfstoffen an Pfizer
| von Fabian Liebl
Susan Silbermann, Pfizer Vaccines President: “Durch diese Übernahme bekommen wir zwei hochwertige und lebensrettende Impfstoffe dazu, die unser Portfolio vergrößern und vertiefen”. Im Bild: Pneumokokken-Bakterien (Bild: Pfizer)

Susan Silbermann, Pfizer Vaccines President: “Durch diese Übernahme bekommen wir zwei hochwertige und lebensrettende Impfstoffe dazu, die unser Portfolio vergrößern und vertiefen”. Im Bild: Pneumokokken-Bakterien (Bild: Pfizer)

Der Verkauf umfasst den Geschäftszweig der kommerziellen Impfstoffe des Unternehmens, der aus NeisVac-C, einem Impfstoff, der gegen durch Gruppe C Meningokokken-Meningitis (MenC) verursachte Meningitis schützt, sowie FSME Immun besteht, der gegen Zeckenenzephalitis (TBE) schützt. Beide Impfstoffe sind derzeit außerhalb der USA verfügbar, vor allem in einer Reihe von europäischen Märkten.

Österreichische Medien melden unterdessen, dass davon rund 240 Mitarbeiter in Österreich betroffen sind. Diese sollen mit dem Verkauf zu Pfizer wechseln.

Baxter untersucht weiterhin strategische Optionen, einschließlich des Potentials der Partnerschaft oder der Veräußerung seines F&E-Entwicklungsprogramms, das sich auf Grippe und Borreliose spezialisiert. „Diese Maßnahme spiegelt unsere strategische Priorität, das Portfolio zu optimieren und den Fokus bei spezifischen Krankheitsbereichen in dem Maß zu erweitern, in dem sich die Bioscience-Organisation darauf vorbereitet, ein eigenständiges, unabhängiges globales Biopharma-Unternehmen zu werden. Wir richten Ressourcen neu aus und investieren in unsere robuste Pipeline in Kernbereichen unserer Expertise – Hämatologie und Immunologie – und durch Technologieplattformen wie Gentherapie und Biosimilars,“ sagt Ludwig Hantson, PhD, Präsident von Baxter Bioscience.

Abhängig von regulatorischen Genehmigungen und anderen üblichen Abschlussbedingungen erwarten die Unternehmen, die Transaktion bis Ende 2014 abzuschließen. Baxter erwartet 2014 bei den Impfstoffen Gesamteinnahmen von etwa 300 Mio. US-Dollar.

(dw)

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