Paragraph vor EU-Flagge

Die EU-Kommission streitet sich mit dem Impfstofflieferanten Astrazeneca - und hat nun den Vertragstext offengelegt. Bild: nmann77 Fotolia

Im Streit zwischen der EU und Astrazeneca geht es um die Frage, welche Lieferverpflichtungen der britisch-schwedische Hersteller gegenüber der EU hat. Während sich Astrazeneca darauf beruft, dass vertraglich die Lieferung aus den Werken in der EU festgelegt ist, erhebt die EU Kommission auch Anspruch auf eine Belieferung aus britischen Werken. Diese beliefern derzeit allerdings bevorzugt die britische Regierung mit dem Corona-Impfstoff.

Astrazeneca hatte in der vergangenn Woche bekannt gegeben, dass die EU nach der erwarteten Zulassung im ersten Quartal deutlich weniger Impfstoff erhalten soll, als ursprünglich vereinbart und Produktionsprobleme in den Werken in Belgien und den Niederelanden als Grund angegeben.

Den geschwärzten Vertrag hat das Online-Portal der Zeitung "Die Welt" veröffentlicht.

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