Arbeiten in der Projektgruppe zum MTP zusammen: Matthias Wiemann (li.), GEA, und Christoph Schröder, Siemens. (Bild: GEA)

Arbeiten in der Projektgruppe zum MTP zusammen: Matthias Wiemann (li.), GEA, und Christoph Schröder, Siemens. (Bild: GEA)

| von Jona Goebelbecker

MTPs beschreiben die Eigenschaften von Prozessmodulen funktional, das heißt hersteller- und technologieneutral. Das Informationsprotokoll soll als genormte Schnittstelle zwischen dem Automatisierungssystem und dem Engineering-System fungieren, mit der sich intelligente Maschinen in eine Gesamtanlage integrieren. Dies  soll für kürzere Markteinführungszeiten, mehr Flexibilität sowie gesteigerte Produktqualität und Effizienz sorgen. Siemens stellt dafür das übergeordnete Prozessleitsystem und die Modulautomatisierung, während GEA als Praxispartner die Anwendungsexpertise einbringt. Die Kooperation haben die beiden Unternehmen auf der Automatisierungsmesse SPS IPC Drives bekannt gegeben. Hier zeigen die beiden Partner die Maschinen-Plattform-Kommunikation mit MTP am Beispiel von Zentrifugen.

MTP soll Branchenstandard werden

Während sich OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) als offener, Ethernet-basierter Standard für die Maschinenkommunikation bereits etabliert hat, soll in Zukunft nach dem Willen der beiden Partner die MTP-Schnittstelle Informationen zu allen Moduleigenschaften, Zustandsbeschreibungen, zum Stylesheet der Abbildungen am Bedienpaneel, zu Diagnosetools und zum Alarm-Handling übermitteln. „Lässt man sich treiben oder treibt man selbst? Siemens und GEA haben entschieden, Innovationstreiber zu sein“, erläutert Christoph Schröder, zuständiger Vertriebsingenieur bei Siemens, die ehrgeizigen Pläne.

(jg)

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