Den Verkauf begründet Gerresheimer damit, sich künftig stärker auf das Kerngeschäft fokussieren zu wollen. (Bild: DragonImages – Fotolia)

Den Verkauf begründet Gerresheimer damit, sich künftig stärker auf das Kerngeschäft fokussieren zu wollen. (Bild: DragonImages – Fotolia)

| von Bittermann

„Wir sind ein führender und globaler Hersteller von pharmazeutischen Verpackungen und Produkten zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten. Die Produktion von Laborglas ist nicht unser Kerngeschäft und weist wenige Synergien damit auf. Zusammen mit unserem Joint-venture Partner Chase Scientific Glass haben wir deshalb beschlossen, das Laborglasgeschäft zu verkaufen“, erklärt Uwe Röhrhoff, Vorstandsvorsitzender von Gerresheimer.

Kimble Chase Life Science and Research Products hat seinen Verwaltungssitz in Rockwood, Tennessee, USA. Es ist ein Hersteller von Spezialglasprodukten für Labore und wissenschaftliche Einrichtungen. Das Produktportfolio für Forschung, Entwicklung und Analytik umfasst wiederverwendbare Laborglasprodukte wie Bechergläser, Erlenmeyerkolben, Messzylinder sowie Laboreinwegartikel wie Reagenzgläser, Pipetten, Chromatografie-Fläschchen und weitere Speziallaborgläser. Produktionsstätten befinden sich in Rockwood, Tennessee, in Rochester, New York, in Queretaro in Mexiko, in Meiningen in Deutschland und in Peking in China. Das Unternehmen entstand 2007 aus der Zusammenlegung der jeweiligen Laborglas-sparten als Joint-venture von Gerresheimer (51 %) und Chase Scientific Glass (49 %).

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