Mit einem massiven Investitionsprogramm will Merck seinen Umsatz in den kommenden vier Jahren deutlich steigern. Bild: Merck

Mit einem massiven Investitionsprogramm will Merck seinen Umsatz in den kommenden vier Jahren deutlich steigern. Bild: Merck

„Unsere Ambition ist, das weltweit führende Wissenschafts- und Technologieunternehmen des 21. Jahrhunderts zu werden. In allen drei Unternehmensbereichen Healthcare, Life Science und Electronics stehen die Weichen bereits auf nachhaltigem, profitablem Wachstum. Wir werden weiter konsequent und zielgerichtet in das investieren, was uns stark macht, und wollen damit unseren Konzernumsatz bis 2025 auf circa 25 Milliarden Euro steigern“, sagte Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung.

Bis zum Jahr 2025 rechnet das Unternehmen mit einer durchschnittlichen organischen Wachstumsrate des Konzernumsatzes von über 6 % pro Jahr. Rund 80 % des geplanten Umsatzwachstums sollen aus den „Big 3“-Geschäften stammen, aus dem Process-Solutions-Geschäft des Unternehmensbereichs Life Science, von den neuen Produkten des Unternehmensbereichs Healthcare und aus dem Semiconductor-Solutions-Geschäft des Unternehmensbereichs Electronics.

Deutlich mehr Investitionen geplant

Angesichts der zügigen Rückführung der Nettofinanzverschuldung steigt die finanzielle Flexibilität von Merck wieder deutlich. Daher plant das Unternehmen, die Summe seiner Investitionen im Zeitraum von 2021 bis 2025 um mehr als 50 % gegenüber dem Zeitraum von 2016 bis 2020 zu steigern. Mehr als 70 % dieser Mittel sollen im Bereich der „Big 3“ investiert werden. „Wir werden unser Kapital sehr zielgerichtet und diszipliniert allokieren, unabhängig davon, ob es um Anlagevermögen, Akquisitionen oder Forschung und Entwicklung geht. Das ist entscheidend, um das Wachstum von Merck weiter zu beschleunigen“, betonte Garijo. Es ist davon auszugehen, dass dem Unternehmen ab Ende des Jahres 2022 ein Betrag im hohen einstelligen Milliarden-Eurobereich für Akquisitionen zur Verfügung steht. Die Konzernführung erachtet gezielte kleinere bis mittlere Zukäufe weiterhin als wahrscheinlicher als große, transformative Übernahmen.

Merck erhöht mittelfristige Erwartungen für Life Science

Für den Unternehmensbereich Life Science erhöht das Darmstädter Unternehmen die mittelfristige Wachstumsprognose. Der Konzern rechnet nun mit einem durchschnittlichen organischen Umsatzwachstum von 7 bis 10 % pro Jahr, deutlich über dem erwarteten Marktwachstum von rund 5 bis 7 %. Bisher hatte das Unternehmen mittelfristig ein durchschnittliches jährliches organisches Umsatzwachstum von 6 bis 9 % erwartet.

Wesentlicher Treiber von Life Science wird nach Angaben des Unternehmens das Process-Solutions-Geschäft sein, das rund 80 % zum geplanten Wachstum beitragen soll. Durch den Ausbau der Produktionskapazitäten und des -netzwerks soll vor allem das Wachstum im Bereich Bioprocessing vorangetrieben werden. Zudem plant Merck sowohl im Bereich der etablierten als auch neuer Modalitäten das Geschäft mit Dienstleistungen der Auftragsfertigung und -entwicklung von Therapeutika gezielt auszubauen.

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