Morphosys und Immatics Biotechnologies vereinbaren strategische Allianz

Morphosys und Immatics Biotechnologies forschen künftig gemeinsam im Bereich der Immunonkologie (Bild: Morphosys)

| von Ansgar Kretschmer

Die Standorteröffnung am Innovations- und Biotech-Standort Boston kommt kurz vor der anvisierten Markteinführung des ersten, vollständig selbst von Morphosys entwickelten Medikamentenkandidaten Tafasitamab. Dieser am weitesten fortgeschrittene Produktkandidat des Unternehmens hat von der FDA bereits den Status Therapiedurchbruch (breakthrough therapy designation) erhalten. Der Wirkstoff dient zur Behandlung von Patienten mit einem rezidivierenden oder refraktären diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL).

„Während wir unsere Transformation vom Technologieanbieter zum voll integrierten biopharmazeutischen Unternehmen fortsetzen, treibt der Ausbau unserer Präsenz in den USA unseren Aufbau der Kommerzialisierung voran. Wir streben eine Zulassung durch die FDA an und arbeiten hin auf eine Markteinführung von Tafasitamab bis Mitte 2020 in den USA“, sagt Dr. Jean-Paul Kress, Vorstandsvorsitzender von MorphoSys. „Die Eröffnung unserer Hauptverwaltung in Boston ist die Grundlage für die Erreichung unserer langfristigen US-Ziele.“ Der Standort repräsentiere auch die Kultur der Qualität und gegenseitigen Unterstützung des Unternehmens, erklärte David Trexler, Morphosys Head of U.S. Operations: „Wir haben uns für Boston als Standort in den USA entschieden, weil es eine lange Geschichte der Entwicklung und Förderung von Biotech-Innovationen hat.“ (ak)

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