Teva, Mylan, Perrigo: Das Übernahmekampf-Dreieck dreht sich weiter
| von Fabian Liebl
Um ihren Willen zu erhalten, ziehen die drei Unternehmen neue Wege in Betracht (Bild: K.-U. Häßler – Fotolia)

Um ihren Willen zu erhalten, ziehen die drei Unternehmen neue Wege in Betracht (Bild: K.-U. Häßler – Fotolia)

Medienberichten zufolge laufen aktuell Gespräche zwischen dem israelischen Großkonzern Teva und Allergan. Die Ratiopharm-Mutter plant demzufolge, die Generika-Sparte des Botox-Herstellers zu übernehmen. Dafür stünde eine Offerte zwischen 40 und 45 Mrd. Dollar im Raum. Allergan überlege bereits seit der Übernahme von Actavis, den Konzern aufzuspalten.

Der US-Konzern Mylan, der seit Monaten im Visier des israelischen Herstellers steht, fühlt sich dennoch weiter bedroht und macht im Abwehrkampf ernst: Dazu hat der Konzern eine formal unabhängige niederländische Stiftung ins Leben gerufen, die rund 488 Mio. Vorzugsaktien erwerben soll. Damit erhofft sich der US-Hersteller, der seinen Konzernsitz in den Niederlanden hat, dass Teva doch noch abspringt. Der eigentliche Abwehrplan, der die Übernahme von Perrigo vorsah, rückt indes selbst weiter in die Ferne: Der irische Konzern hat den bayrischen Hersteller Naturwohl Pharma gekauft, um sein Geschäft mit rezeptfreien Produkten weiter zu stärken.

Hier finden Sie die Mitteilungen zur Allergan-Übernahme von Teva, zur Stiftungsgründung von Mylan und zum Naturwohl-Kauf von Perrigo.

(su)

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