Standort Kalundborg

Novo Nordisk erweitert Kapazität für Diabetes-Medikamente

31.08.2020 Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk will seine Produktionsanlagen am Standort Kalundborg erweitern. Dazu investiert das Unternehmen 850 Mio. DKK (ca. 114 Mio. Euro).

Mit dieser neuen Investition belaufen sich die Gesamtinvestitionen von Novo Nordisk am Standort Kalundborg im Jahr 2020 auf mehr als 2 Milliarden DKK (ca. 269 Mio. Euro). Der Konzern stellt derzeit in Kalundborg eine Reihe von Produkten für die Diabetes-Versorgung her. Der nun beschlossene Umbau und die Erweiterung einer bestehenden Produktionsanlage soll zusätzliche Kapazitäten für die Produktion zukünftiger Arzneimittel schaffen. „Wir verfügen über 50 Jahre Erfahrung in Kalundborg, und allein von der Jahrtausendwende bis 2019 hat Novo Nordisk mehr als 16 Milliarden DKK in die Anlage in Kalundborg investiert. In diesem Jahr haben wir mehrere zusätzliche Investitionen angekündigt und damit das Bestreben von Novo Nordisk unterstrichen, seine Präsenz in Dänemark und Kalundborg weiter zu stärken“, sagte Michael Hallgren, Senior Vice President und Produktionsleiter des Standorts Kalundborg.

Novo Nordisk baut neue Wirkstoff-Fabrik

Novo Nordisk produziert am Standort Kalundborg die Hälfte seines weltweit hergestellten Insulins. (Bild: Novo Nordisk)

Die 1969 gegründete Produktionsstätte von Novo Nordisk in Kalundborg umfasst heute eine Gesamtfläche von 1,2 Mio. m2. Der Pharmakonzern beschäftigt dort rund 3.000 Mitarbeiter. Die Produktionsanlagen in Kalundborg sind ein Eckpfeiler des globalen Produktionsnetzwerks von Novo Nordisk. Die Hälfte des weltweiten Insulins und eine Reihe von biopharmazeutischen Produkten stellt der Konzern an diesem Standort her. Darüber hinaus übernimmt das Werk die Montage und Verpackung von Diabetes-Care- und Biopharm-Produkten, künftig auch von oralen Produkten. (ak)

Bildergalerie: Biopharma im Kommen

Im Durchschnitt erwarten Marktforscher in den kommenden Jahren ein Plus von jährlich rund 6 %. Besonders dynamisch entwickeln sich allerdings Biopharmaka: Diesen wird ein jährliches Wachstum von 9 bis 13 % zugetraut.

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