2 Männer in Schutzanzügen im Laborumfeld

Bei der Dokumentation von Partikelmessungen im Reinraum ist immer noch viel Handarbeit an der Tagesordnung.
(Bild: Gorodenkoff - Adobe Stock)

Die operativen Prozesse werden bei vielen Reinraumbetreibern seit Jahrzehnten auf die gleiche, unveränderte Art und Weise ausgeführt: Messungen werden getätigt, Daten in Datenbanken wie Access übertragen und mittels Excel kommentiert und visualisiert. Die geforderte Datenintegrität wird durch einen Ausdruck der Messergebnisse auf Thermopapier erreicht. Da Informationen auf Thermopapier nur begrenzt haltbar und lesbar sind, müssen alle Messprotokolle aufgeklebt, mit Kurzzeichen versehen, kopiert und archiviert werden.

Um eine höhere Aussagekraft zu erhalten oder für die Erstellung von Protokollen werden teilweise Zahlenwerte händisch übertragen oder Durchschnittswerte von Mitarbeitern selbst berechnet. Hierbei sind Übertragungs- und Berechnungsfehler ein mögliches Risiko. Sollten mobile Partikelzähler verschiedener Hersteller im Einsatz sein, so verkompliziert sich die Gesamtsituation noch weiter und die Arbeitsaufwände sowie das Risikopotenzial steigen.

Software-Tool spart Zeit

Das Tool Moni.NET Class C ermöglicht es, die skizzierten Prozesse hinsichtlich Zeit, Qualität, Kosten und Nachhaltigkeit zu optimieren. Hierfür werden Prozesszeiten beim operativen Datenhandling beschleunigt, die Datenintegrität erhöht und ressourcenschonende Ansätze umgesetzt, um die Papierflut zu reduzieren. Mit dem Tool lassen sich Partikelzähler verschiedener Hersteller automatisch konfigurieren (zum Beispiel Clean-up-Zeit, Probenahmevolumen, Anzahl der Messzyklen). Es existiert eine umfangreiche Nutzerverwaltung sowie ein vollständiges Audit-Trail.

Gleichzeitig erleichtert die Software die laufend anfallenden administrativen Aufgaben deutlich: Die erfassten Messdaten werden selbstständig aus den Partikelzählern importiert (online oder offline) und in einer manipulationsgesicherten Datenbank gespeichert. Darüber hinaus können Diagramme anhand dieser gespeicherten Daten erstellt werden. Zur Auswertung stehen umfangreiche, standardisierte Druckfunktionen und Reports inklusive komfortabler Auswahl des Druckumfangs zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Funktionen zur Anzeige von Grenzwertverletzungen, Historical-Trending von Messwerten, Integration von pdf-Dokumenten wie Lagepläne oder Kalibrierungsdokumente. Das Tool ist kompatibel zu Partikelzählern verschiedener Hersteller und lässt sich einfach in bestehende IT Infrastrukturen einbinden.

Tabelle Vergleich Abläufe Partikelmessung
Vergleich konventioneller Ablauf bei Partikelmessungen und Ablauf mit dem Software-Tool.
(Bild: Eurogard)

Mit dem Werkzeug lassen sich Messprotokolle und –dokumente automatisch generieren, inklusive elektronischer Unterschrift und automatisiertem Versenden an vordefinierte Empfängerkreise. Bisher erforderliche manuelle Arbeitsschritte wie ausfüllen, einkleben, unterzeichnen und kopieren der Protokolle entfallen komplett. Dadurch wird nicht nur die Messung komfortabler, sondern steigen auch die Qualität der Dokumentation und der wirtschaftliche Nutzen.

Standardmäßig kann Moni.NET Class C als eine gemäß GAMP5 validierte Kategorie 3-Software eingesetzt werden: Das bedeute für den Betreiber, dass bei der Implementierung nur eine IQ-Durchführung, aber keine OQ notwendig ist. Zudem können auch zusätzlich kundenspezifische Funktionen in das Software Tool eingebaut werden.

Entscheider-Facts

  • Die Dokumentation von Partikelmessungen ist oft immer noch mit viel Handarbeit verbunden.
  • Ein Software-Werkzeug hilft dabei, Messprotokolle automatisch zu erstellen.
  • Neben Zeiteinsparungen steigt die Qualität der Dokumentation.

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