Pulver zu Pulver, Staub muss raus

P+F-Produktfokus Trennsysteme

28.03.2019 Wo gehobelt wird, da fallen Späne – und wo Pulver verarbeitet werden, da entstehen Stäube. Unsere Übersicht zeigt verschiedene Lösungen, um den Schüttgut-Verarbeitungsprozess zu entstauben und das Produkt von Verunreinigungen zu befreien.

Anzeige

1: Weiterentwickelter Filterkopf

Der Proclean Conveyor von Hecht verfügt über einen weiterentwickelten Filterkopf mit leistungsstarkem Ringfiltersystem. Dabei stellt der Körper des Filters eine Verlängerung des Abscheidebehälters dar. Beim Fördervorgang wird das Produkt-Gas-Gemisch durch ein Schlauch- oder Rohrleitungssystem von der Aufgabestelle angesaugt und gelangt durch die Produkteintrittsklappe in den Abscheidebehälter. Ein durch die Kons-truktion und Bauweise bedingtes Merkmal des Gehäusedeckels ist die Anordnung der Anschlüsse. Vakuum- und Drucklufteinheit sind seitlich am Körper angebracht und müssen somit beim Filterwechsel, bei der Reinigung oder Instandhaltung nicht demontiert werden.
Durch eine Anpassung und Weiterentwicklung des Filterkopfes ist es nun möglich den kompletten Durchmesser des Abscheidebehälters als Durchmesser für Filter heranzuziehen. Außerdem hat der Ringfilter gegenüber dem Vorgängermodel deutlich mehr Filterfläche. Die Filterstandzeit und somit auch die Förderzeit beim Ansaugen von Produkten verlängern sich. Schwer zu fördernde Produkte und sehr feine Produkte lassen sich somit noch effizienter fördern.

2: Filtersystem mit wenig Platzbedarf

Das kompakte Filtersystem Quad Pulse Package QPP2 PX von Camfil APC vereint Energieeffizienz und Entstaubungsleistung. Es ist speziell für die oft eingeschränkten Platzverhältnisse in der Pharmaindustrie konzipiert.

Das platzsparende und leise System nutzt zwei primäre Filterkartuschen mit segmentierter Entstaubung. Durch das „Bag-In/Bag-Out“-System bleibt gefährlicher Staub unter Containment in einem geschlossenen Filterbeutel. Filterwechsel sind schnell und einfach ohne Öffnen des Containments möglich. Der verbaute Hepa-Filter erreicht eine Leistung von 99,995 % im Bereich von 0,3 μm. Das System widersteht Explosionsdruck von Stäuben bis ST2, was zusätzliche Sicherheitssysteme wie lange Schächte zur externen Druckentlastung erspart.

Heftausgabe: März 2019
Seite:
Anzeige
Jona Göbelbecker, Redaktion Pharma+Food

Über den Autor

Jona Göbelbecker, Redaktion Pharma+Food
Loader-Icon