Deadline rückt näher

Pharma-Serialisierung: Dienstleister oder doch noch inhouse?

24.09.2018

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Für Pharmahersteller ist jetzt in Sachen Serialisierung Zeit für den Endspurt, denn im Februar 2019 ist es endgültig soweit: Die Richtlinie 2011/62/EU verlangt ab dann, dass verschreibungspflichtige Medikamente innerhalb der EU mit einem Erstöffnungsschutz (Tamper Evidence) sowie einem Serialisierungscode versehen werden. Gerade Letzteres stellt Betreiber vor eine komplexe Herausforderung, die sie auf zwei verschiedene Arten Lösen können. Beide stellen wir Ihnen am 11. Oktober auf der Praxistagung Serialisierung vor.

Produktionsstart: in 6 Wochen

In der, im Grunde noch gar nicht so weit in der Vergangenheit liegenden, Anfangszeit sprachen Lösungsanbieter von einem Zeitfenster von 18 Monaten, die ein Serialisierungsprojekt bis zu seiner Fertigstellung benötigt. Dass einige Unternehmen trotzdem nicht mit entsprechendem Vorlauf mit der Umsetzung begannen, hat laut Martin Philipp, Area Sales Manager bei Wipotec OCS typischerweise Gründe wie Investitionsstau, fehlende Ressourcen und nicht zuletzt der stark limitierte Platz in der Produktion. Auch weitere Herausforderungen, die sich Betreibern häufig erst bei der Umsetzung auftun, beschreibt Philipp in seinem Vortrag auf der Praxistagung Serialisierung. Und hat natürlich auch die passende Lösung im Gepäck.

Durch die gesammelten Erfahrungswerte und Entwicklungsarbeit entstand TQS Fast Track, ein Konzept, das Lösungen für jede Komplexitätsstufe enthält. Angefangen bei der Single Pack Serilisation bis hin zur Aggregation – und in nur 6 Wochen verfügbar ist. 19. Februar? Keine einfache Herausforderung, wie Philipp weiß. Aber dennoch auch jetzt noch realisierbar.

Outsourcing entlastet eigene Kapazitäten

Bei wem die Anschaffung zusätzlicher Hardware aus Platz- oder Personalmangel gar keine Option ist, oder aber aufgrund der zu serialisierenden Stückzahlen nicht wirtschaftlich erscheint, für den gibt es SAAS, Serialisation as a Service. In ihrem Tandemvortrag beschreiben Christoph Staub, VP Global Business Development bei Laetus und Simon Heß, Business Development bei MSK Pharmalogistics, wie aus der Kooperation zwischen Hardware-Anbieter und Pharmalogistiker eine Serialisierungs-Dienstleistung von Level 1 bis 4 entstand. Und welche Vorteile Betreiber daraus schöpfen können.

Umsetzung gesichert – und jetzt?

Die fristgerechte Umsetzung der EU-Serialisierungsrichtlinie ist ein wichtiger Teil der Praxistagung Serialisierung. Doch kann Track & Trace mehr als „nur“ Sicherheit: Richtig ausgewertet, können Unternehmen aus der erhaltenen Daten Rückschlüsse ziehen, mit denen sich Produktion und Logistik optimieren lassen. Und auch das Marketing kann die applizierten QR-Codes für Aktionen nutzen. Darum widmet sich der zweite Block unserer Veranstaltung auch ganz dem Thema Mehrwert durch Track & Trace.

Interesse geweckt? Hier finden Sie das vollständige Programm der Praxistagung Serialisierung – und natürlich die Möglichkeit zur Anmeldung.

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