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Bausch+Ströbel hat Neubau für 25 Millionen Euro eingeweiht

23.05.2013 Bausch+Ströbel in Ilshofen, ein Hersteller von Abfüll- und Verpackungsmaschinen für die Pharmaindustrie, hat an seinem Firmensitz das bislang größte Bauprojekt seiner Firmengeschichte eingeweiht: eine Montagehalle, ein Kommissionierlager, Nebenräume für Seminare oder Kundengespräche, Büros und ein Betriebsrestaurant für 200 Personen.

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Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Siegfried Bullinger (l.) und Markus Ströbel (r.) mit den neuen Firmengebäuden im Hintergrund (Bild. Bausch+Ströbel)

Für die Endmontage stehen in dem neuen Gebäude etwa. 5.000 m2 Fläche zur Verfügung, insgesamt wurde die Montage-, Lager- und Bürofläche um rund 13.000 m2 erweitert. Die Produktionsfläche wurde mit dieser Baumaßnahme am Stammsitz um nahezu 40 % vergrößert. Das Maschinenbauunternehmen hat dafür insgesamt 25 Mio. Euro investiert.

Bei der Umsetzung waren neben einer ansprechenden Gestaltung auch Energieeffizienz und Ressourcenschonung wichtige Ziele. So wurde ein Lüftungskonzept für die Montagehalle eingebaut, das 70 % der Wärme zurückgewinnen und die energieschonende Sommernachtsauskühlung optimal unterstützten kann. Auf dem Dach entstand außerdem eine Photovoltaikanlage mit 1.350 m2 Modulfläche und einer Leistung von 310 kWp. Der Generalplan bis 2020 ist mit den Neubauten nun schon zu 70 % umgesetzt, geplant sind zeitnah noch eine neue Fertigungshalle und zusätzliche Parkplätze.

Derzeit sind bei Bausch+Ströbel in Ilshofen 1.065 Mitarbeiter tätig, weltweit etwas über 1.400. Seit 2013 gehört auch das Unternehmen Wilco in der Schweiz mit 110 Beschäftigten zur Firmengruppe. Dadurch wurde das Produktportpolio um vollautomatische Prüfmaschinen für Dichtheitsprüfung, visuelle Kontrolle und spektroskopische Systeme erweitert.

(dw)

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