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Bayer Healthcare und DKFZ setzen Forschung gegen Krebs fort

06.02.2014 Bayer Healthcare in Leverkusen und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg haben eine strategische Forschungsallianz über 5 Jahre vereinbart. In diesem Zeitraum wollen Bayer und das DKFZ zusammen bis zu 30 Mio. Euro in die Kooperation investieren.

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Tumorprobe, in Paraffin eingebettet (Bild: Bayer Healthcare)

Die beiden Partner wollen damit gemeinsam den großen medizinischen Bedarf in der Krebstherapie und -diagnose angehen. Das Forschungszentrum und der Pharmahersteller arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam an der Entwicklung neuartiger Behandlungsoptionen für Krebspatienten.

„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem DKFZ, mit dem wir bereits 28 Projekte initiieren konnten. Davon haben zwölf Projekte wichtige Meilensteine erreicht“, sagte Prof. Dr. Andreas Busch, Mitglied des Executive Committee und Head of Global Drug Discovery von Bayer Healthcare. „Die wissenschaftliche Exzellenz des DKFZ als größte biomedizinische Forschungseinrichtung Deutschlands ergänzt die Expertise von Bayer in der Arzneimittelforschung und -entwicklung hervorragend. Es gibt noch immer einen hohen medizinischen Bedarf bei der Behandlung verschiedener Tumorarten. Diese Allianz unterstützt unser Engagement, durch die Entwicklung innovativer Therapien Menschen mit Krebs helfen zu können.“

„Wir können heute mehr und mehr auf die hervorragenden Ergebnisse unserer Grundlagenforschung aufbauen und diese in die Klinik übertragen. Für eine erfolgreiche Translation brauchen wir starke Partner – sowohl in der Klinik, wo wir auf das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg und das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung bauen können, als auch in der Industrie. Die strategische Allianz mit Bayer Healthcare hat sich in den vergangenen fünf Jahren äußerst erfolgreich entwickelt. Gemeinsam bringen wir vielversprechende Projekte auf den Weg, die gute Chancen haben, in der Klinik und damit beim Patienten anzukommen. Umso mehr freuen wir uns, diese beispielhafte Allianz für weitere fünf Jahre fortzusetzen“, erklärte Prof. Dr. Dr. h. c. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des DKFZ.

Über die Kooperation
In der seit 2009 bestehenden Kooperation haben haben die beiden Partner Bayer Healthcare und das DKFZ im Rahmen der Zusammenarbeit bislang über 10 Mio. Euro in die gemeinschaftliche Forschung investiert. Sie verfolgen damit das Ziel, Moleküle, Mechanismen und Modelle als neue Ansatzpunkte für die Entwicklung innovativer Krebsmedikamente zu finden. Darüber hinaus arbeiten die beiden Partner an neuartigen Diagnoseverfahren, die den individuellen Krankheits- und Therapieverlauf überprüfen und Behandlungserfolge besser vorhersagen können.

Insgesamt wurden bislang 28 gemeinsame Projekte initiiert, 20 davon laufen derzeit noch. Zwölf Projekte haben bereits wichtige Meilensteine erreicht und konnten in die nächste Phase der Arzneimittelentwicklung – das Substanzscreening zur Identifizierung möglicher neuer Wirkstoffkandidaten – überführt werden. Zwei dieser Projekte sind so weit fortgeschritten, dass die Projektteams bereits daran arbeiten, Wirkstoffkandidaten für klinische Studien zu identifizieren. Die beiden Partner entscheiden gemeinsam darüber, welche Projekte in Angriff genommen oder fortgeführt werden und steuern die Vorhaben gemeinschaftlich. 3 Projekte sind bisher exklusiv von Bayer einlizenziert worden.

Darüber hinaus haben Bayer und das DKFZ seit Anfang 2013 ihre strategische Forschungsallianz um das Gebiet der Immuntherapie erweitert. Wissenschaftler beider Partner arbeiten in einem gemeinsamen Labor am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zusammen.

(dw)

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