Zähes auf Knopfdruck raus

Fassentleersystem

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26.06.2013 Beim Einsatz von hochviskosen Stoffen, die kein eigenes Fließverhalten zeigen, ist die Restentleerung von Behältern nicht nur schwierig, sondern auch ein Kostenthema. Für diese Stoffe hat Flux-Geräte ein mobiles Entleersystem entwickelt (wir berichteten in Pharma+Food 2/2012).

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Das Entleergerät Viscoflux mobile ist ein eigenständiges System bestehend aus einem fahrbaren Prozessgerät sowie einer Pumpeneinheit aus Antriebsmotor
  • Eine Steuereinheit ermöglicht es, den Batchbetrieb zum Teil zu automatisieren und die Einheit in Abfüllprozesse einzubinden
  • Die Einheit verarbeitet eingehende Impulssignale und steuert so das Abschalten von Pumpenbetrieb und Magnetventil bei Erreichen der gewünschten Abfüllmenge

Nun hat der Hersteller das Gerät um eine Steuereinheit ergänzt, mit der der Batchbetrieb zum Teil automatisiert und die Einheit in Abfüllprozesse eingebunden werden kann. Das Viscoflux mobile genannte Gerät ist ein eigenständiges System bestehend aus einem fahrbaren Prozessgerät sowie einer Pumpeneinheit aus Antriebsmotor, Pumpe und Nachfolgeplatte mit Prozessdichtung, die auf die jeweilige Anwendung individuell ausgelegt wird. So lässt sich beispielsweise eine Endlagenabschaltung integrieren, die dafür sorgt, dass beim Erreichen eines vordefinierten Medienniveau im Fass der Pumpvorgang automatisch gestoppt wird.

Für den Einsatz im Batchbetrieb können auch externe Signale, beispielsweise von einer Waage oder einer Füllstandsmessung verarbeitet werden. So lässt sich zum Beispiel bei Erreichen eines bestimmten Abfüllgewichts zeitgleich der Pumpenantrieb abschalten und ein Magnetventil schließen. Noch mehr Möglichkeiten für den Batchbetrieb bietet die Steuereinheit Fluxtronic. Die Einheit verarbeitet eingehende Impulssignale von einem Mengenmesser oder einem Drehzahlgeber an der Pumpe und steuert so das Abschalten von Pumpenantrieb und Magnetventil bei Erreichen der gewünschten Abfüllmenge. Das Abfüllen der voreingestellten Menge lässt sich auch über einen externen Start-/Stopp-Schalter auslösen.

Durch ihre kompakte Bauweise benötigt die mobile Einheit wenig Platz, sodass sie sich z.B. im Fahrstuhl transportieren lässt. In der standardmäßigen Industrieausführung – zum Beispiel zur Förderung von Beschichtungsmassen, pastösen Rohstoffen, Lacken oder Spachtelmassen – wird das Gerät für zwei Fassdurchmesser (560 mm und 571 mm) angeboten. Bei Fässern ohne Inliner erreicht die Einheit eine Restmenge von unter 1 %.

Für Anwendungen in der Arzneimittelherstellung, Lebensmittel- und Kosmetikproduktion wird die Ausführung „Pharma Food Cosmetic“ angeboten. Mit dieser lassen sich hochviskose Medien wie Cremes, Salbengrundlagen, Tomatenmark, pastöse Gewürzzubereitungen oder Fruchtmus verarbeiten und auch aus konischen Fässern mit Aseptic Bags fördern. Die Pumpeneinheit mit Motor, Pumpe und Nachfolgeplatte ist schnell zu demontieren und leicht zu reinigen. Edelstahlkomponenten machen das Prozessgerät resistent gegen aggressive Reinigungsmittel.

 

Weitere Beiträge zum System Viscoflux finden Sie hier.

Hier gelangen Sie zum Webangebot des Herstellers.

Heftausgabe: Juni 2013
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Über den Autor

Armin Scheuermann, Redaktion
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